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Verband veröffentlicht Bericht: So steht es um die Nachhaltigkeit von Soja

Soja ist ein wichtiger Bestandteil der Nutztierfütterung. Der Deutsche Verband für Tiernahrung hat nun zum ersten Mal einen Sachstandsbericht mit dem Status quo, was Lieferketten und Produktionsbedingungen betrifft, veröffentlicht.
  • Hintergrund zum Sachstandsbericht
  • Ökologischer Fußabdruck von Soja
  • Transparenz schon jetzt Thema
  • Link zum Sachstandsbericht

Woher kommt Soja für das Futter für Nutztiere in Deutschland wirklich? Und wie sieht es mit ökologischer Verantwortung der Futtermittelindustrie aus? Der Deutsche Verband für Tiernahrung (DVT) beantwortet diese und weitere Fragen zum ersten Mal in einem umfangreichen Sachstandsbericht. Nach Angaben des DVT dokumentiert der Bericht, wie die deutsche Futtermittelindustrie ökologische Verantwortung, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und gesellschaftliche Erwartungen als Prinzipien der Nachhaltigkeit in einem dauerhaften Prozess miteinander verbindet.

Herkunft nur ein Teil des ökologischen Fußabdrucks von Soja

Der Bericht mache deutlich, dass der ökologische Fußabdruck von Soja weniger von seinem Herkunftsland als vielmehr von den jeweiligen Produktionsbedingungen, Lieferketten und Landnutzungshistorien abhängt, so der DVT. Moderne, räumlich differenzierte Ansätze ermöglichten heute eine präzisere Bewertung als pauschale Durchschnittswerte. Neben der Erläuterung der generellen Handelskettenmodelle zur Rückverfolgung der Lieferströme gibt der Verband auch einen Ausblick auf mögliche Weiterentwicklungen, um die Anforderungen mit den Realitäten globaler Rohstoffmärkte in Einklang zu bringen.

Viele Unternehmen setzen schon auf Transparenz

Die neuen Informationen des Verbandes knüpfen an die steigende Bedeutung transparenter Lieferketten an. Die meisten DVT-Mitglieder setzen laut Umfrage auf die Handelskettenmodelle, mit denen die Transparenz und Rückverfolgbarkeit der Lieferketten möglich ist. Die Einführung des verpflichtenden Zusatzmoduls QS SojaPlus hat dazu beigetragen, dass Marktteilnehmer bewusster wahrnehmen, woher Soja stammt und über welche Handelskettenmodelle dies abgesichert wird. 

Nach aktuellen Daten der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) decken heimische Futtermittel rund 88 Prozent des Rohproteinbedarfs für die Tierernährung, die restlichen zwölf Prozent stammen vor allem aus proteinreichen Rohstoffen wie Soja. 

Der Soja-Bericht kann auf der Internetseite des DVT als PDF heruntergeladen werden.

Weitere Neuigkeiten aus der Landwirtschaft finden Sie im Newsbereich der gvf VersicherungsMakler AG auf gvf.de.

Foto: Vinícius Bacarin – stock.adobe.com (Symbolbild)

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