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Sachsen-Anhalt: Kaufpreise für landwirtschaftliche Flächen gestiegen

Insgesamt war der Kaufwert landwirtschaftlicher Flächen in Sachsen-Anhalt 2025 höher als im Vorjahr – bei nahezu unveränderter Anzahl von Verkäufen. Blickt man auf die Landkreise, zeigen sich erhebliche Unterschiede.
  • Gesamter Kaufpreis für landwirtschaftliche Flächen
  • Kauffälle
  • Landkreise

In Sachsen-Anhalt sind die durchschnittlichen Kaufpreise für landwirtschaftliche Flächen 2025 angestiegen. Das geht aus Daten des Statistischen Landesamtes hervor. Die gesamte Kaufsumme lag bei insgesamt 171,3 Millionen Euro. Damit wurde durch den Verkauf landwirtschaftlicher Fläche 21,7 Prozent mehr Umsatz erzielt als 2024 (140,8 Millionen Euro). Der durchschnittliche Kaufwert betrug 23.133 Euro pro Hektar. Dieser war um 1.111 Euro höher als 2024 (22.022 Euro pro Hektar). 

Kauffälle in Sachsen-Anhalt konstant

Obwohl der Kaufwert stieg, blieb die Anzahl der Verkäufe nahezu gleich. 2025 wechselten in Sachsen-Anhalt bei 2.393 Kauffällen landwirtschaftliche Grundstücke ihre Besitzer. Mit 10 Fällen mehr als im Vorjahr war die Anzahl der Verkäufe nahezu konstant. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, wurde dabei eine Gesamtfläche von 7.406 ha veräußert.

Verkauf landwirtschaftlicher Flächen in Landkreisen unterschiedlich

Wie bereits seit 2020 fanden die meisten Veräußerungen mit 383 Fällen im Landkreis Harz statt. Hier wurde insgesamt eine Summe von 40,2 Millionen Euro umgesetzt. Im Landkreis Börde gab es 297 Fälle. Flächen auf dem für die Region typischen Bördeboden erzielten mit durchschnittlich 32.962 Euro pro Hektar den höchsten Preis. Der Oberboden ist extrem fruchtbar, humus- und lössreich.

Die wenigsten Verkäufe fanden in den kreisfreien Städten Halle (Saale) mit sechs Fällen, in der Landeshauptstadt Magdeburg mit 15 Fällen und in Dessau-Roßlau mit 21 Fällen statt. Am günstigsten konnte landwirtschaftlicher Boden in der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau erworben werden. Mit 7.592 Euro pro Hektar lag der Kaufwert hier zum einen noch unter dem Niveau von 2024 (8.150 pro Hektar) und zum anderen um 67,2 Prozent unter dem Landesdurchschnitt.

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Foto: Standl (Symbolbild)

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