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Dünger und Energie: EU stellt deutschen Landwirten 60 Millionen Euro zur Verfügung

Um landwirtschaftliche Betriebe zu unterstützen, die besonders unter den gestiegenen Kosten für Dünger und Energie leiden, hat die EU-Kommission Deutschland 60 Millionen Euro zugeteilt. Die Auszahlung erfolgt laut BMLEH unbürokratisch.
  • 60 Millionen für Deutschlands Landwirte
  • Unterstützung bei Dünger und Energie unbürokratisch
  • Auszahlung über InVeKoS

Die Europäische Kommission hat Deutschland 60 Millionen Euro bereitgestellt. Damit sollen Betriebe unterstützt werden, die besonders stark unter den gestiegenen Düngemittel- und Energiepreisen infolge des Nahost-Konflikts leiden. Laut Bundeslandwirtschaftsministerium (BMLEH) werden die Gelder zielgenau und bürokratiearm auf den Weg gebracht. Die entsprechende Eilverordnung hat das BMLEH in die Ressortabstimmung gegeben.

Teurer Dünger und Energie: Auszahlung ohne Antrag

Wie das BMLEH mitteilt, kann das Geld über das Integrierte Verwaltungs- und Kontrollsystem (InVeKoS) ausgezahlt werden, ohne dass ein Antrag gestellt werden muss. Die Auszahlung erfolgt als Hektarprämie für die am stärksten betroffenen Kulturen. Nach einer wissenschaftlichen Auswertung durch das Thünen-Institut zählen dazu insbesondere die Hauptgetreidesorten, wie Weizen, Gerste und Roggen, sowie Raps und Grünland. Auch Bio-Betriebe werden berücksichtigt. Die Vorgaben der EU-Kommission sehen vor, dass die Mitgliedstaaten ihre Maßnahmen unter Anwendung objektiver Kriterien auf die am stärksten betroffenen Sektoren oder Erzeugnisse ausrichten müssen. 

Vorbereitung durch Bund und Länder

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hebt hervor, dass das unbürokratische Prozedere enorm Ressourcen spare. Das InVeKoS wurde für die Auszahlung der EU-Agrarförderung der Länder entwickelt. „Mein besonderer Dank gilt den Ländern, die mit großem Engagement und erheblichem technischem und organisatorischem Aufwand die Voraussetzungen für eine antragslose Auszahlung schaffen“, so Rainer. Das sei keine Selbstverständlichkeit und zeige, wie gut Bund und Länder zusammenarbeiten, wenn es darum gehe, die Landwirtschaft schnell und wirksam zu unterstützen.

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Foto: Standl

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