Schutz für Pflanzen: Brandenburg fördert Agroforstsysteme
Agroforstsysteme haben vielfältige Auswirkungen. Sie schützen Ackerpflanzen und Grünland und fördern die Biodiversität.
- Brandenburgs Förderung für Agroforstsysteme
- Höhe der Fördersummen
- Was sind Agroforstsysteme
Brandenburgs Landwirte können erstmals Zuschüsse für Agroforstsysteme beantragen. Unterstützt wird die Anlage von Systemen, bei denen Acker- oder Dauergrünland mit Streifen aus Bäumen und Sträuchern kombiniert wird. Pro Betrieb sind Förderungen von bis zu 100.000 Euro möglich. Ziel der Förderung ist, den klimaangepassten Anbau im Land zu etablieren.
Fördersummen für Agroforstsysteme
Die Höhe der Unterstützung richtet sich nach der Ausgestaltung des Agroforstsystems und liegt zwischen 1.566 und 5.271 Euro je Hektar. Wer mindestens fünf verschiedene Gehölzarten verwendet und davon mindestens zwei Arten je Gehölzstreifen pflanzt, kann zusätzlich einen Bonus von 1.820 Euro je Hektar erhalten. Die Mindestfördersumme je Antrag beträgt 2.500 Euro. Anträge können bis Ende 2028 bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) gestellt werden.
Gehölze schützen Äcker und fördern die Artenvielfalt
Agroforstsysteme verbinden Ackerbau oder Grünland mit Sträuchern und Bäumen. Das können beispielsweise auch Obstbäume sein, die zusätzliches Einkommen generieren. Die Gehölze bremsen den Wind und können dadurch Bodenerosion verringern. Auch die Bodenstruktur verbessern sie. Insekten und andere Kleinstlebewesen finden Lebensraum. Das steigert die Biodiversität. Zudem werden Kulturpflanzen von Wind, direkter Sonneneinstrahlung und Starkregen geschützt.
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Foto: Standl