Wie hoch ist PETAs Lügenkonstrukt?

Von Michi Jo Standl*

„Seit ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere“, hatte ein saarländischer Landwirt, der vor kurzem verstarb, vor 50 Jahren auf die Tür seines Stalles geschrieben. In der Einstellung der Landwirtschaft zum Vieh hat sich bis heute nichts geändert – im Zugzwang, sich ständig für ihre Arbeit rechtfertigen zu müssen, schon. Seit den 1980er Jahren ist die Tierrechtsorganisation PETA zur nach eigenen Angaben größten der Welt geworden. Der Verein lehnt jegliche Art der Nutztierhaltung ab und will die Welt von der Anschauung überzeugen, großteils mit mehr als umstrittenen Methoden.

Man spricht von weltweit einer Million Mitgliedern, die Organisation selbst kommuniziert drei Millionen Unterstützer auf dem gesamten Erdball. In Deutschland soll der Verein 25.000 Mitglieder und 50 Festangestellte haben. Gegründet wurde die Organisation 1980 unter anderem von der in Großbritannien geborenen US-Amerikanerin Ingrid Newkirk (65).

Auf die Tatsache, dass man sich um Tierrechte und nicht um Tierschutz kümmern will, wird Wert gelegt. Der Verein versteht sich als „Anwalt der Tiere“ und lehnt nicht nur Fleichproduktion, sondern auch etwa Schafschur, Imkerei, Milchviehhaltung, und Fischerei ab, selbst Blindenhunde wollen die Aktivisten nicht auf Deutschlands Straßen sehen. PETA Deutschland bezeichnet sich als Schwesterorganisation der viel größeren PETA USA. In den Impressen von beiden Websites steht allerdings Ingrid Newkirk als 1. Vorsitzende.

Nächtliche „Stallbesichtigungen“ definitiv illegal
Die Tierrechtsaktivisten schrecken weder vor Beleidigungen noch vor Morddrohungen zurück, wie auch Heinrich und Nadine Henke am eigenen Leibe erfahren mussten. Die Henkes betreiben im niedersächsischen Bruchhausen-Vilsen den Schweinezuchtbetrieb Brokser Sauen. Nach einem NDR-Beitrag über Schweinezucht im Mai musste es kommen, wie es kommen muss. Vor allem auf Facebook folgten Beleidigungen und feige Bedrohungen, sogar gegen die ganze Familie.

Legendär sind auch die nächtlichen Stallbesuche von Aktivisten. So wurde auch bei den Henkes „zufälligerweise“ einen Tag nach der Ausstrahlung der Reportage in den Stall eingebrochen. Viele Landwirte suchen nach gesetzlichen Fundamenten gegen die Aktivisten und fühlen sich von landwirtschaftlichen Verbänden oft im Stich gelassen. „Die Bauernverbände tun relativ wenig, was dieses leidige Thema betrifft“, weiß Heinrich Henke. „Die kümmern sich eher um Förderungen und Marktpreise.“ So sind Landwirte darauf angewiesen, es den Tierrechtsaktivisten gleich zu tun und sich in sozialen Netzwerken lose zusammenzuschließen und den leidigen Kampf aufzunehmen. „Abgesehen von Tatbeständen wie Einbruch oder Hausfriedensbruch, dürfen sich betriebsfremde Personen allein schon aus Hygienegründen nicht in den Stallungen aufhalten. Das ist Gesetz.“, greift Henke nach einem juristischen Strohhalm.

Ähnlich verzweifelt klang auch Heiko Terno, der im Spreewald eine Rinderzucht betreibt und Vizepräsident des Bauernverbandes Brandenburg ist, im Gespräch mit gruuna.com. Auch er sah sich nach einer ZDF-Sendung, in der es um vegane Ernährung ging, mit massiven Angriffen aus allen einschlägigen Lagern konfrontiert. „Bei den Drohungen fielen Worte wie Nazi, KZ, vergasen, unterste Schuhblade halt.“, erinnert sich der passionierte Landwirt. „Wir lieben unsere Tiere. Es fließen sogar bei unseren Mitarbeitern Tränen, wenn Tiere den Hof verlassen“, so Terno. „Es hat keiner ein größeres Interesse am Tierwohl als der Landwirt selbst. Wir leben davon, wenn es den Tieren nicht gut ginge, würde sich das sofort in der Produktqualität niederschlagen.“

PETA versucht ständig, durch die falsche Auslegung von Gesetzen Landwirte und Medien zu verunsichern. Den Vorwurf, dass die Aktivisten mit den, wie PETA es bezeichnet, „Undercover-Ermittlungen“ an der Grenze der Legalität oder sogar mehrere Schritte darüber hinaus arbeiten, weist PETA-Mentor Dr. Edmund Haferbeck, der gerne als „Rechtsberater“ von PETA gehandelt wird, im Gespräch mit gruuna.com allerdings entschieden zurück. „In Deutschland darf eine höherwertige Straftat (Tierquälerei, Anm. d. Red.) mit einer geringerern Straftat (Hausfriedensbruch, Anm. d. Red.) vereitelt werden.“, klärt Haferbeck auf. Diese Aussage des studierten Agrarwissenschaftlers ist schlichtweg falsch.

„Ein Selbsthilferecht zur Aufdeckung von Tierquälerei kennt das deutsche Recht nicht, zumal hier der vom Recht vorgesehene Weg die Strafanzeige bei den Polizeibehörden ist“, so Prof. Dr. Joachim Renzikowski, Professor für Strafrecht an der Uni Halle auf gruuna.com-Anfrage. „Der Paragraph 34 im deutschen Strafgesetzbuch (StGB) erlaubt lediglich die Begehung einer Straftat zur Abwendung gegewärtiger Gefahr für ein höherwertiges Rechtsgut“, so der Wissenschaftler weiter. Der Schulfall sei der Bergsteiger, der eine Hütte aufbricht, um sich vor dem drohenden Wettersturz zu retten, zieht Renzikowski einen populären Vergleich. „Desweiteren bestehen zwei weitere Probleme beim Vorgehen der Tierrechtsaktivisten: Der Paragraph 34 erfasst grundsätzlich nur die Abwehr von Gefahren für Leib, Leben und Freiheit, nicht aber von Rechtsgütern der Allgemeinheit“, weiß Renzikowski. „Da unsere Rechtsordnung Tieren keine eigenständigen Rechte zuschreibt, kann der Tierschutz nur mit dem Schutz von Allgemeinrechtsgütern begründet werden. Zu deren Schutz sind aber ausschließlich die Behörden zuständig.“, stellt der Professor klar.

Was können Landwirte tun?
Landwirte können jederzeit Anzeige erstatten und werden damit Erfolg haben. Professor Renzikowski erklärt das so: „Es handelt sich bei derartigen Handlungen um Akte des zivilen Ungehorsams. Stellt ein Landwirt einen Strafantrag, dann werden die Tierrechtsaktivisten nach §123 StGb (Hausfriedensbruch) bestraft.“ Die Beweise, dass die PETA-„Ermittler“ im Stall waren, liefern sie ja quasi mit veröffentlichtem Videomaterial selbst.

Was Video- und Fotoaufnahmen der Aktivisten betrifft, kommt das Eigentumsrecht an Grundstück und Stall zum Tragen. Bei der Frage, ob Häuser von der Straße aus fotografiert werden dürfen, kommt es immer wieder zu Streitfragen, bei denen sich sogar Juristen oft nicht einig sind. Das Ablichten von Haus und Hof vom betreffenden Grundstück aus, ist definitiv ohne Erlaubnis des Besitzers nicht gestattet. Um ganz sicher zu gehen, ist es ratsam, auf der Aussenseite des Gebäudes oder an der Grundstückgrenze ein Schild mit dem Hinweis „Fotografieren und Filmen verboten“ anzubringen.

PETAs Schergen
PETA wirkt nach außen wie eine riesige und sehr wohl durchdachte Propagandamaschinerie. Mit dem Wort „Propaganda“ habe man im Verein überhaupt kein Problem, so Haferbeck. Wenn man sich den Begriff „Propaganda“, der den absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen und vorallem Erkenntnisse zu manipulieren beschreibt, näher betrachtet, erkennt man sofort die Arbeitsweise von PETA. Der Verein selbst pflegt es, sich stets von den Vorwürfen von Medien und Agrarbranche abzuputzen. Für die „Drecksarbeit“ hat man ja Aktivisten, die allerdings, so hat es den Anschein, von der offiziellen Propagandaarbeit angestichelt sind. Auf Beleidigungen und sogar die Morddrohungen angesprochen beruhigt Haferbeck. „Wir beleidigen niemanden“, so der studierte Agrarwissenschaftler. Mit „wir“ meint er wohl den eingetragenen Verein PETA.

Eine lose Truppe an Aktivisten ist auch PETA2 mit seinem PETA2 Streetteam, bei der sich vorallem sehr junge Leute tummeln. Laut Haferbeck hat PETA2 mit PETA e.V. nichts zu tun. „Wir spons … ähm versorgen die nur mit Werbematerial.“, redet sich der „Berater“ aus der Frage. „Die sind selbst verantwortlich für das, was sie tun.“ Eine nicht sehr aufwändige Recherche sagt allerdings das Gegenteil. Das Impressum auf der Website von PETA2 ist das gleiche, wie das auf der Internetseite von PETA e.V. Auch hier steht die 1. Vorsitzende Ingrid Newkirk neben dem 2. Vorsitzenden von PETA Deutschland, Harald Ullmann, in beiden Impressen.

*V.i.S.d.P.

9 Gedanken zu „Wie hoch ist PETAs Lügenkonstrukt?

  • 28.09.14 um 22:30
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    Sehr guter Artikel der mal Licht hinter die, u.a. von PeTA gesteuerten, Tierrechts Terrorismus Szene leuchted. Das sich der Haferbeck hier zu worte melded und sich beklagt, ist er doch selbst ein Luegner und Rechtverdreher der auch noch Geld damit verdint. Die „PeTA Streatteams“ sind sehr wohl Integraler Teil von PeTA und PeTA2, man koennte sie als der Militante Arm von PeTA bezeichnen. Waer sich bei PeTA auch nur Bruchsteuckhaft auskennt weiss das A.) gar nicht geschieht, geschrieben oder gesagt wird ohne den Segen von Ingrid Newkirk die ihr Tierrechts Imperium Eifersuechtig umd mit Eisener Faust regiert. B.) Wo auch immer der name „PeTA“ im Gebrauch ist wie z.B. „PeTA Streetteam“ kann man 100% sicher sein das MIT der Einwilligung von Ingrid Newkirk ist, waere das nicht so wuerden die Anwaelte von PeTA nach ueblicher Manier wie die Hyaenen darueber herfallen.

    Fuer dijenigen die es nocht nicht wissen sollten, der Haferbeck ist Mit-Verfasser des Bueches „Operation Tierbefreiung: Ein Plädoyer für radikale Tierrechtsaktionen“ Beim lesen wird einem schnell bewusst das Gesetzwidrige Taten als durchaus Akzeptierbare Handlungen angesehen werden, darunter auch Einschuechterung der Opfer.

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  • 04.09.14 um 21:16
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    Herr Haferbeck, ausgerechnet sie sollten hier wohl besser nicht von Lügen sprechen, oder wie erklären sie sich sonst die äußerst fragwürdige Art, mit der PeTA über 600 000 Unterschriften wohl hauptsächlich durch mehrfach klickende Aktivisten generieren lässt und diese dann als „Abstimmungsergebnis“ nicht nur der Öffentlichkeit, sondern dazu noch dem Bundestag präsentiert?
    Dabei wird selbstverständlich mal eben verschwiegen, dass beliebig viele Mehrfachabstimmungen möglich waren, wie es mal glücxklicherweise dann aus Aktivistenkreisen durchgesickert ist und auch nachprüfbar war.

    So etwas ist zutiefst unseriös und undemokratisch, man nennt sowas andernorts z.B. Wahlbetrug.

    Dann finde ich ihr „Streatteam“ eine hochinterssante Wortschöpfung. Ist das nur ein Vertipper, oder konnten sie sich nicht zwischen „Threatteam“ und „Streetteam“ entscheiden?
    Früher hieß sowas schlicht und ergreifend „Drückerkolonne“….aber das paßt nicht mehr so wirklich,zum Aufgabenbereich. Dann doch lieber Threatteam? Denn die Drohung gegen eine Pressesprecherin kürzlich durfte ja doch schon reichlich lang auf der Internetseite eines solchen Petateams stehen bleiben.
    Aber ich verstehe schon…offiziell hat man natürlich GAR KEINE Verbindung.

    Es erinnert mich stark an den Vater eines kleinkriminellen Jungen. hatte der Junior wieder mal Leute bedroht, eingebrochen, gestohlen etc. war es „Dein Sohn“ und die Mutter durfte die Scherben zusammen kehren, den Jungen im Präsidium abholen, etc. auch wenn der Vater keinerlei Hemmungen hatte, z.B. das geklaute Baumaterial zu verwenden, oder mal laut zu erwähnen, von wem er sich grade irgendwo irgendwie störend beleidigt fühlte.

    Wurde der Junge aber, selten genug, mal irgendwo lobend erwähnt, oder hat eine Prüfung bestanden, war es „Meiner…Papas Liebling“.

    Es ist wohl müßig, zu erwähnen, dass Menschen, die mit solchen Methoden agieren, besser keinen Einfluss auf Jugendliche haben sollten…..und solche Organisationen erstrecht nicht.

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  • 04.09.14 um 17:51
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    Nicht nur interessant sondern auch gut der artikel. Für mich ist das lügenkonstrukt sehr hoch. Aber es ist geschickt aufgebaut. Man braucht sich nur mal in die problematik einlesen. Das braucht zeit und von vorteil sind englisch kenntnisse. Das erste was einem entgegenschlägt ist eine arroganz anderen menschen gegenüber und dann immer diese halbwahrheiten (also lügen). Da wird so formuliert das eine zweite antwort erst garnicht in erwähnung gezogen wird. Es werden alle zu experten mit den abenteuerlichsten bezeichnungen (diplomzoologe) . Man hat anscheinend super werbetexter an der hand. Die glaubwürdigkeit ist dennoch für mich äußerst gering. Engagement zur durchsetzung von ideen ist toll. Aber ehrlichkeit ist wichtiger. Zu der bemerkung der streetteams denke ich, wenn man menschen mobilisiert, hat man auch eine verantwortung dem gegenüber. Somit ist dann wohl auch das wohlgefallen der „drecksarbeit“ zu erklären. Transparenz wird nur propagiert aber nicht praktiziert.

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  • 02.09.14 um 19:44
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    „Professor Renzikowski erklärt das so: „Es handelt sich bei derartigen Handlungen um Akte des zivilen Ungehorsams. Stellt ein Landwirt einen Strafantrag, dann werden die Tierrechtsaktivisten nach §34 StGb (Hausfriedensbruch) bestraft.“ “

    Da hat sich ein Fipptehler eingeschlichen – Hausfriedensbruch ist nicht §34 sondern §123StGb.

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    • 04.09.14 um 15:00
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      Liebe Brigitta, danke für deine Aufmerksamkeit beim Lesen und den Hinweis. Da hat sich tatsächlich ein Fehler eingeschlichen, ist inzwischen korrigiert. Hausfriedensbruch ist natürlich nicht § 34, sondern § 123.

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  • 02.09.14 um 19:41
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    Das Interview mit mir ist falsch widergegeben worden: Es wurde nach den Streatteams gefragt und nicht nach PETA2. Die Streatteams haben mit PETA und PETA2 offiziell nichts zu tun, sie sind eigenständig und werden mit Infomaterialien unterstützt. PETA und PETA2 ist eine Einheit, dies ist nie strittig gewesen, seit Jahren ist die Web-Präsentation einheitlich. Und ich rede mich nicht raus, sondern gebe klare und eindeutige Antworten. Bei PETA macht keiner die Drcksarbeit. Das Lügenkonstrukt dieses Beitrages hat bereits in solch einfachen und überschaubaren Dingen die Spitze erreicht.

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  • 02.09.14 um 16:14
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    Peta hat ca. 25000 Fördermitglieder,deren einzige Aufgabe es ist Geld zu spenden. Rechte als ordentliche Mitglieder eines Vereins haben sie nicht. Wie viele ordentliche Mitglieder,die auch an Mitgliederversammlungen teilnehmen dürfen, weiß keiner. Man schätzt ca. 20 Mitglieder, die Entscheidungswege sind.

    Die Mitglieder des Vorstandes sind seit der Gründung immer die gleichen.

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  • 02.09.14 um 12:38
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    Es wird endlich mal Zeit, dass sich alle Tierhalter gegen PeTA zusammen schließen. Heute ist doch so, jeder kocht sein eigenes Süppchen. Die Bauern, Pferdehalter, Jäger, Zoos,Brieftaubenhalter Circusse usw.jeder kämpft alleine gegen PeTA. Nur gegen PeTA sollten sich alle Tierhalter zusammenschließen nur gemeinsam kann man etwas erreichen. Der einzelne ist gegen PeTA schwach und das weiß diese Organisation gnadenlos auszunutzen.

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  • 02.09.14 um 10:08
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    Vielen Dank für den großartigen Artikel!
    Liebe Landwirte, bitte hängt ein solches Schild auf und habt keine Angst, Euch zur Wehr zu setzen.

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