Vogelgrippe-Alarm in Niedersachsen

Bei Stockenten wurden Erreger nachgewiesen, die Verdachtsfälle in einem Geflügelbetrieb haben sich nicht bestätigt.

Der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer hat am Mittwoch den Landtag über zwei Fälle unterrichtet, in denen es einen Verdacht auf Vogelgrippe gibt. Bei einer im Landkreis Cuxhaven erlegten Stockente wurde der Erreger nachgewiesen und im Landkreis Lüneburg wurden auf einem Betrieb mit Enten-, Gänse- und Hühnerhaltung H5-Antikörper entdeckt.

Inzwischen wurden die Proben im Referenzlabor des Friedrichs-Löffler-Instituts (FLI) auf der Insel Riems untersucht. Für die Verdachtsfälle in dem Lüneburger Betrieb konnte das Labor zum Glück Entwarnung geben. „Ich bin sehr erleichtert über den Befund“, sagte Minister Meyer am Freitag.

Die Vogelgrippe-Befunde in den beiden Landkreisen waren dank des von Niedersachsen praktizierten Hausgeflügel- und Wildvogelmonitorings zutage getreten. Nach derzeitigem Stand sind dieses Jahr im Zuge des Hausgeflügel-Monitorings 124 Bestände und im Zuge des Wildvogel-Monitorings insgesamt 571 Tiere untersucht worden.

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