Vegane Fakes

Die FAZ deckte die absurde Arbeitsweise von veganen Blogs und Magazinen auf.

„Für eine bessere Welt erfinden Veggie-Blogs und -Magazine Statistiken und verdrehen Tatsachen“, schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) in ihrer Samstagsausgabe. Das Blatt zeigte in dem Artikel auf, mit welchen Mitteln und Unwahrheiten Menschen zur veganen Ernährung überzeugt werden sollen. Fakten sind häufig verdreht oder unvollständig.

Falsche Zusammenhänge und widersprüchliche Zahlen

FAZ-Reporter Julius Heinrichs hat in seinem Artikel analysiert, dass etliche von entsprechenden Internetseiten veröffentlichte Statistiken falsch, nicht existent oder unvollständig sind. „Die strengen Regeln des Journalismus und der Wissenschaft scheinen für einige vegane und vegetarische Medien nicht zu gelten.“, so Heinrichs über seine Recherche.

Die Internetplattform „vegan world” etwa stellt laut dem Bericht die These auf, dass jeder Veganer bis zu 95 Tiere jährlich rettet. Laut Fleischatlas der Heinrich-Böll-Stiftung verzehrt ein Mensch im Laufe des Lebens im Schnitt 1094 Tiere. Die Schlussfolgerung Heinrichs’: „Entweder setzt die Zahl der ,vegan world’ Menschen voraus, die nach 11,5 Jahren, in denen sie je 95 Tiere essen, an Fleischkonsum sterben – oder sie redet nicht belegten Nonsens und macht sich unangreifbar durch die Formulierung ‚bis zu’“.

Heinrichs kritisiert auch, dass die Internetseite erkenne-den-zusammenhang.de der Tierrechtsorganisation Peta Studien falsch interpretiert, wie er recherchiert hat. Demnach wird der Fleischkonsum grundsätzlich für Herzkrankheiten verantwortlich gemacht. Dass dies jedoch stark mit der Menge und den Zusatzstoffen im Fleisch zusammenhängt, wird auf der Internetseite nicht erwähnt, heißt es im FAZ-Artikel.

Die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) begrüßt die kritische Berichterstattung von FAZ-Reporter Julius Heinrichs: „Falsche Zusammenhänge und unvollständige Statistiken – die erfrischend kritische Betrachtung des Journalisten untermauert unsere Analysen und unsere Sicht auf das Geschäftsmodell der Veggie- und Tierrechtlerszene.“

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