Tierschutzbüro macht auf Lidl-Parkplätzen auf „Grausamkeiten“ aufmerksam

Jan Pfeifer plant bundesweit Aktionen vor Lidl-Filialen.

Der umstrittene und selbsternannte Tierrechtler Jan Pfeifer macht wieder einmal mit seinem Tierschutzbüro von sich reden. Diesmal trifft es Lidl. Pfeifer will bundesweit vor hundert Lidl-Filialen darauf aufmerksam machen, dass die Discounter Fleisch aus „Massentierhaltung“ und zu wenig pflanzliche Produkte führen.

Mit dem Ansinnen, „Kunden zu tierleidfreien Abendessen zu ermutigen“, zieht der Berliner in den neuerlichen Kampf. „Lidl verschont nicht!“, so Pfeifers Schlachtruf. Er und seine Mitarbeiter wollen vor den Läden mit 2 x 4 Meter großen Plakaten aufwarten, um darauf hinzuweisen, dass das Fleisch in der Theke von Tieren stammt, die „unter grausamen Umständen“, wie gekürzte Schwänze bei Ferkeln, ausgebrannte Kuhhörner und gekürzte Hühnerschnäbel, zu finden ist. Dies alles finde „hinter verschlossenen Türen“ statt, teilt Pfeifer der Öffentlichkeit mit.

Gelockt werden sollen die Kunden der Geschäfte mit kostenlosen Nachtischen. Parallel dazu läuft eine Onlinekampagne mit dem Titel „Tierleid kommt mir nicht in die Tüte“. Den deutschen Landwirten übrigens auch nicht, Herr Pfeifer.

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