Tierrechtler: Niederlande gehen verstärkt gegen Aktivismus vor

Die Niederlande intensivieren die Arbeit gegen Rechtsverstöße durch Tierrechtler. Unter anderem werden Kontaktstellen bei der Polizei eingerichtet.

Die niederländischen Behörden gehen verstärkt gegen Tierschutzextremismus vor. Wie top agrar berichtet, hat die niederländische Regierung mit dem Bauernverband (LTO) und dem Verband der Schweinehalter vereinbart, sich künftig intensiver über Tierschutzaktivismus und -extremismus auszutauschen. Zu dem Vorgehen haben sich die Niederländer nach der Besetzung eines Schweinestalls in Boxtel durch Tierrechtler der Bewegung “Meat the Victims” Mitte Mai entschlossen.

Kontaktstellen sollen Maßnahmen gegen Tierrechtler unterstützen

Wie top agrar weiter schreibt, sollen des weiteren Kontaktstellen bei der Polizei eingerichtet werden. Das geht laut dem Fachmagazin aus einem Brief hervor, den Justizminister Ferdinand Grapperhaus an das niederländische Parlament richtete. Diese Stellen sollen den Austausch und die Zusammenarbeit gegen Aktivismus optimieren.

Justizminister bezeichnet Stallbesetzung als Extremismus

Die Stallbesetzung sei “Extremismus”, zitiert top agrar Justizminister Grapperhaus. Im Gegensatz zu Aktivisten seien Extremisten bereit, das Gesetz aus ideologischen Gründen zu übertreten. Er sieht die Aktionen als Gefahr für die Demokratie. Dagegen gehe der Staat hart vor. Man toleriere keine Selbstjustiz.

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