Studie: Das bevorzugen fleischlos lebende Menschen

Eine Studie bestätigt nicht nur, dass die Anzahl der Veganer und Vegetarier gestiegen ist, sondern auch, dass sie vor allem auf regionale und ökologische Produkte zurückgreifen.

Eine Studie von Acxiom hat 2016 ergeben, dass jeder zehnte Deutsche vegetarisch lebt. Inzwischen ist die Anzahl der Menschen, die sich als Vegetarier bezeichnen, gestiegen. Laut einer Umfrage von IfD Allensbach ordneten sich 2020 rund 23 Prozent mehr Menschen als Vegetarier ein, als noch vor fünf Jahren. Bei den Veganern gab es darüber hinaus einen Anstieg um rund 41 Prozent. Der Zuwachs liegt laut Acxiom auch am gewachsenen Angebot entsprechender Produkte im Lebensmitteleinzelhandel.

Zielgruppe bevorzugt laut Studie Regionalität

Die Studie zeigt aber auch, dass Veganer und Vegetarier nicht auf importierte Produkte zurückgreifen. Ganze 90 Prozent der Veganer kaufen dafür am liebsten Produkte aus ihrer Region, bei den Vegetariern bevorzugen 80 Prozent eher regionale Produkte.

Ebenso wichtig wie Regionalität ist dieser Zielgruppe die Nachhaltigkeit sowie die ökologische Landwirtschaft. So kaufen über die Hälfte gezielt Natur- und Bioprodukte. Sie achten dabei auch auf Prüf-, Qualitäts- oder Biosiegel. 

Im Osten Deutschlands kaum Veganer und Vegetarier

Laut Acxiom herrscht in Deutschland ein Ungleichgewicht. Bis auf die Ballungsräume, wie Berlin, ist demnach der Osten Deutschlands weder von Veganern noch Vegetariern bevölkert. Stattdessen sind die Top 3-Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg.

Die Studie kann auf der Internetseite von Acxiom abgerufen werden.

Foto: Jill Wellington/pixabay.com (Symbolbild)

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