Steigende Energiepreise: Landwirte können Förderung beantragen

Derzeit steigen die Energiepreise extrem an. Das Bundeslandwirtschaftsministerium macht kurzfristige Förderungen für energieeffiziente Maßnahmen möglich.

Vor dem Hintergrund der steigenden Energiepreise sollten Betriebe der Landwirtschaft und des Gartenbaus noch vor der Heizperiode Förderanträge für das Bundesprogramm Energieeffizienz stellen. Das empfiehlt die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Bis Januar gilt ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren für die Förderung. 

Förderung durch das BMEL

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) hat Fördermittel bereitgestellt, um kleinen und mittleren Betrieben, die in der Primärproduktion der Landwirtschaft und im Gartenbau tätig sind, Investitionen in den Klimaschutz zu erleichtern: Im Bundesprogramm Energieeffizienz werden sowohl Maßnahmen zum Energiesparen als auch Anlagen für die Erzeugung von Strom und Wärme aus regenerativen Energien, beispielsweise PV-Anlagen oder Biomasseheizungen, für den Eigenverbrauch gefördert. Damit können sich Betriebe stärker von der Energiepreisentwicklung abkoppeln und ihre eigene Versorgungssicherheit erhöhen.

Kurzfristiger Maßnahmenbeginn bei vollständigen Anträgen

Durch den Krieg in der Ukraine steigen aktuell die Energiepreise extrem. Als Reaktion auf diese Entwicklung hat die BLE, zunächst befristet bis zum 15. Januar 2023, eine Verfahrensänderung eingeführt: Mit einer schriftlichen Erlaubnis zum förderunschädlichen Vorhabenbeginn können antragstellende Unternehmen zügig mit den geplanten Maßnahmen beginnen.

Alle Informationen finden Sie auf der Internetseite der BLE.

Foto: Leonie Cridland/pixabay.com (Symbolbild)

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