Stallbau: Seminar hilft bei der Bewältigung steigender Anforderungen

Nach dem Seminar der Jungen ISN zu steigenden technischen Anforderungen beim Stallbau geht der Kurs im Januar in die zweite Runde.

Die Auflagen für Klimaschutz und Umweltschutz beim Stallbau werden immer umfangreicher. Genehmigungsverfahren verlangen den Landwirten mehr Bürokratie ab. Anfang November erfuhren junge Schweinehalter von Prof. Dr. Jörg Oldenburg alles über die steigenden Anforderungen und wie diese zu bewältigen sind. Oldenburg betreibt ein Ingenieurbüro, das sich auf die Genehmigung von Tierhaltungsanlagen spezialisiert hat.  Das Seminar im niedersächsischen Damme veranstaltete die Junge ISN.

Bundesimmissionsgesetz hat große Auswirkungen auf den Stallbau

Aufgrund der großen Nachfrage bietet die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) im Januar einen zweiten Termin an. Einen wichtigen Teil der Seminare nimmt das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BimSchG) ein. Anhand von praktischen Beispielen lernen die Teilnehmer die verschiedenen Faktoren kennen, die in die konkreten Berechnungen der erlaubten Immissionen einfließen. Dazu zählen Geruch und Ammoniak. Auch technische Möglichkeiten, Kot und Harn zu trennen, werden besprochen.

Aktueller Stand der Gesetzgebung Thema der Seminare

Aktuelle Entwicklungen in laufenden Gesetzgebungsverfahren wurden auch schon beim ersten Seminar aufgegriffen. Die Novelle der TA-Luft zum Beispiel wird nach jetzigem Stand massive Auswirkungen auf die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten landwirtschaftlicher Betriebe haben.Verbände und Experten werden derzeit dazu angehört. Ziel der TA-Luft ist, Treibhausgase und Luftverschmutzung einzudämmen.

Die zweite Auflage des Seminars findet vom 25. bis 26. Januar 2019 statt. Laut ISN ist die Anmeldung in Kürze möglich.

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