Solidarische Landwirtschaft: BLZ informiert über Möglichkeiten

Wie Solidarische Landwirtschaft funktioniert und was bei einer Umstellung beachtet werden muss, erfahren Landwirte in einem Web-Seminar des BZL.

Immer mehr Landwirte setzen auf das Konzept „Solidarische Landwirtschaft“ (Solawi). Dabei wird nicht das einzelne Lebensmittel finanziert, sondern die Landwirtschaft als Ganzes. Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) bietet gemeinsam mit dem Netzwerk Solidarische Landwirtschaft am 3. Februar 2022 von 18 bis 19:30 Uhr ein kostenfreies Web-Seminar für Einsteiger an.

Einführung in Prinzipien der Solidarischen Landwirtschaft

Das Webinar führt in die Prinzipien der Solidarischen Landwirtschaft ein und zeigt auf, worauf es bei der Gründung einer Solawi ankommt. Deshalb lautet der Untertitel der Veranstaltung „Was ist das und wie fängt man es an?“. Zielgruppe der Veranstaltung sind Landwirtinnen und Landwirte, die sich mit dem Gedanken tragen, die Kosten ihres landwirtschaftlichen Betriebs mithilfe einer Verbrauchergemeinschaft zu decken und im Gegenzug die Ernte an diese abzugeben.

Teilumstellung ist möglich

Ist es auch möglich, einen Teil des Betriebes neu auszurichten? „Auch das ist möglich“, sagt der Referent Klaus Strüber. Er hat langjährige eigene Erfahrung als Landwirt in einer Solawi, arbeitet heute als freier Berater von landwirtschaftlichen Betrieben und als Referent für das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft. Er weiß genau, welche Fragen zu Beginn zu stellen sind: Sind Sie bereits Teilnehmer einer Solawi? Steht in den nächsten Jahren eine Hofübergabe an? Welche Produkte könnten Sie erfolgreich anbieten? Im Web-Seminar können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Fragen an Klaus Strüber stellen und so am Ende der Veranstaltung besser einschätzen, ob eine Solawi ein Zukunftsmodell für den eigenen Betrieb sein könnte.

Eine Anmeldung auf der Internetseite praxis-agrar.de ist erforderlich. Das Web-Seminar findet über Zoom statt. Die Teilnehmer erhalten rechtzeitig eine E-Mail mit den Zugangsdaten.

Foto: Silvia/pixabay.com (Symbolbild)

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