Schweizer wollen Extrageld für Horn-Rinder

Traumhaft schöne Postkarte: Die Hörner werden intensiv beworben. Bild: KAG Freiland
Traumhaft schöne Postkarte: Die Hörner werden intensiv beworben. Bild: KAG Freiland

In der Schweiz hat sich eine Initiative gegründet, die vom Staat extra Geld für Horn-Rinder fordert. Ein Franken pro behorntes Tier und Tag sollen es sein. Die Begründung: Die Schweiz würde ja fleißig mit Werbung mit den Hörnern machen.

Einem Bericht der SchweizerBauernzeitung zufolge habe sich die Initiative, die den so genannten „Hörnerfranken“ fordert, im September auf dem „Hornfest“ der IG Hornkuh und der KAG Freiland gegründet. Der Landwirt Armin Capaul, dessen Betrieb in der Region Jura steht, kämpft schon lange für die Sache. Er hatte sogar schon beim Schweizer Parlament vorgesprochen. Das und sogar eine Petition mit 18.000 Unterschriften halfen bislang nicht, vom Staat den „Hörnerfranken“ locker zu machen. Das 16-köpfige Komitee der neu gegründeten Initiative soll es jetzt richten.

„Die Kuh ist unser Nationaltier, für das fleißig geworben wird – natürlich immer mit Hörnern“, so Capaul. Auf dem Hörnerfest zeigte er als Beispiel den Flyer der Tierausstellung in Olma im Kanton Luzern, auf dem das Bild einer behornten Kuh zu sehen ist. Gehe man dann aber an die Viehschau der Olma schauen, werde man wohl reichlich wenig Kühe mit Hörnern finden, zeigt sich der Eidgenosse empört.

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