Schmidt: „Landwirtschaft gehört in die Mitte der Gesellschaft“

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) stellt Agrarpolitischen Bericht vor und findet klare Worte um die Wichtigkeit der Landwirtschaft.

„Landwirtschaft made in Germany ist weltweit gefragt – nicht nur unsere hochwertigen Lebensmittel in den bestehenden Märkten, sondern auch unser Know-How“, sagte Schmidt am Mittwoch in Berlin bei der Präsentation des Agrarpolitischen Berichtes. Dabei betonte er, dass die Agrar- und Ernährungspolitik sowohl die ökonomischen Interessen des Sektors als auch die Anforderungen der Verbraucherinnen und Verbraucher und des Umweltschutzes im Blick haben muss.

„Das agrarpolitische Leitbild der Bundesregierung umfasst neben attraktiven ländlichen Regionen auch eine ökologisch verantwortbare und ökonomisch leistungsfähige Land-, Forst-, und Fischereiwirtschaft sowie den Garten- und Landschaftsbau“, so der Bundesminister. Der Agrarbericht sei mehr als nur bloße Statistik. „Wir zeigen damit klare Perspektiven auf, die Landwirtschaft gehört in die Mitte der Gesellschaft“, sagte Schmidt mit Blick auf die nun vorliegenden Ergebnisse. „Unsere Bäuerinnen und Bauern arbeiten auf höchstem Niveau, um den immensen Erwartungen aus allen Richtungen an sie gerecht zu werden. Ich erwarte deshalb, dass alle, die über unsere Landwirte reden, auch mit unseren Landwirten reden“, so Schmidt.

„Bei der beschlossenen Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) haben wir die vielfältigen gesellschaftlichen Leistungen der Landwirte berücksichtigt“, so der Minister. Es sei damit die Basis geschaffen worden, die Wettbewerbsfähigkeit der Land- und Ernährungswirtschaft zu erhalten. „Wir haben zudem in Bezug auf Umweltbelange die richtigen Weichen gestellt. Nun geht es mir darum, unsere Bäuerinnen und Bauern – wo immer möglich – durch Vereinfachungen der GAP zu entlasten.“

Auch das Thema „Tierwohl“ sprach Schmidt an: „Ich will, dass Deutschland der Trendsetter für mehr Tierwohl wird“. Seine 2014 gestartete Initiative „Eine Frage der Haltung – neue Wege für mehr Tierwohl“ sieht er als Wettbewerbsvorteil in einer an den Verbraucherwünschen orientierten Wertschöpfungskette.

Die aktuelle Broschüre mit allen Informationen, Zahlen und Grafiken zur Situation der deutschen Landwirtschaft kann auf der Internetseite des Bundesministeriums abgerufen werden.

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