Sachsen-Winzer freuen sich über mehr Fläche

Bundestag genehmigt Erweiterung der Rebfläche: für Sachsens Winzer eine wichtige Entscheidung.

Nachdem der Bundestag die Weichen für eine Ausweitung der Rebflächen in Deutschland um 0,3 Prozent gestellt hat, zeigt sich Sachsens Agrarminister Thomas Schmidt erfreut. Denn die kleineren Anbaugebiete wie Sachsen bekommen eine Ausnahmeregelung und dürfen ihre Fläche in den nächsten Jahren um fünf Prozent erweitern. „Unsere hartnäckigen Bemühungen in Berlin hatten Erfolg. Die nun getroffenen Regelungen geben unseren Winzern den Spielraum für die Entwicklung ihrer Betriebe“, so Schmidt. Die sächsischen Winzer bebauen gerademal 470 Hektar der 100.000 Hektar großen gesamtdeutschen Anbaufläche.

Zunächst hatte es auf Bundesebene Bestrebungen gegeben, die von der EU erlaubte Erweiterung der Rebflächen von einem Prozent in Deutschland auf 0,5 oder sogar nur 0,3 Prozent einzuschränken. „Eine solche Beschränkung wäre eindeutig zulasten der Winzer in den kleinen Anbauländern gegangen. Sie brauchen aber Zuwachs, um wirtschaftlich arbeiten zu können“, so der Minister.
Die 2.485 sächsischen Winzer produzieren hauptsächlich Müller Thurgau, Riesling, Weißburgunder, Ruländer sowie Blauen Spätburgunder. Der Ertrag liegt durchschnittlich bei 47 Hektolitern pro Hektar. Zu mehr als 90 Prozent werden die Weinernten zu Qualitäts- und Prädikatsweinen ausgebaut.

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