Risiko nicht unterschätzen

Die Sonne scheint, der Hofhund liegt im Schatten, der Landwirt hat ein Lied auf den Lippen, wenn er über die Wiesen wandert und der erste Schnitt bei der Heuernte wurde eingebracht. Ein Risiko, das mit der Wärme und der Einlagerung des frischen Heus einhergeht, sollte jedoch nicht unterschätzt und entsprechende Sicherheitsvorkehrungen müssen getroffen werden. Einer möglichen Selbstentzündung lässt sich vorbeugen, indem nur ausreichend getrocknetes Heu eingelagert und sorgfältig die Temperatur und Feuchtigkeit gemessen wird.

Verschiedene biochemische Vorgänge spielen sich im Innern eines Heustockes ab, bevor dieser durch Selbstentzündung in Brand geraten kann. Bakterien, Pilze, Nährstoffe und Feuchtigkeit führen zusammen zu erhöhten Temperaturen. Steigt die Temperatur über 60°C besteht Brandgefahr und der Landwirt muss weitere Schutzmaßnahmen ergreifen. Er muss häufiger die Temperatur messen, die Feuerwehr verständigen und den Heustock abtragen.

Um dem und einer Gefahr für Mensch und Tier vorzubeugen, ist der Landwirt zu einer strengen Überwachung des Heus verpflichtet, muss regelmäßige Temperaturmessungen vornehmen und die Messwerte in eine Tabelle eintragen. In der ersten und zweiten Woche sollten die Messungen täglich erfolgen, in der dritten jeden zweiten Tag, in der vierten und fünften zweimal wöchentlich und ab der sechsten Woche noch einmal.

Eine Missachtung dieser Vorgaben kann im Ernstfall als fahrlässige Brandstiftung geahndet werden und auch mit der Versicherung können im Schadenfall Probleme eintreten.

Die erforderlichen Messungen erfolgen mit elektronischen Feuchte- und Temperaturmessgeräten, die Sie jetzt auch auf gruuna erwerben können.

Gehen Sie auf Nummer sicher!