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Praxistipps: Sorgsamer Schutz von Kartoffeln

Die UNIKA hat ein neues Merkblatt zum sorgsamen Umgang mit Pflanzenschutzmitteln im Anbau von Kartoffeln veröffentlicht

Kartoffelpflanzen müssen vor Krankheiten und Schädlingen geschützt werden, um Ernten abzusichern und Lebensmittelverschwendung zu begegnen. Pflanzenschutzmittel spielen bei der Kartoffelproduktion daher eine wichtige Rolle. Dazu müssen sie aber dort wirken, wo ihr Nutzen von Nöten ist: auf der zu schützenden Kartoffelpflanze. Auf angrenzenden Flächen, egal ob landwirtschaftlich oder nicht landwirtschaftlich genutzt, haben sie nichts zu suchen. Als Leitgedanke gilt zudem: So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich.

Kartoffeln: Neues Merkblatt mit konkreten Tipps

Viele nützliche Tipps und Hinweise zum sorgsamen Umgang und zur sachgerechten Anwendung von Pflanzenschutzmitteln wurden von der Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft (UNIKA) in einem Merkblatt zusammengetragen. So erfährt der Praktiker in diesem Faltblatt mehr darüber, worauf etwa bei der Planung oder bei der Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln – vorher und nachher – konkret zu achten ist.

Kommunikation mit Außenstehenden

Auch eine gute Kommunikation mit denjenigen, die nicht landwirtschaftlich gebildet sind, ist wichtig, ebenso die Rücksichtnahme auf Anwohner. Aufeinander zugehen, das Gespräch suchen, das Tun und komplexe Zusammenhänge erklären: All das schafft Vertrauen und hilft, Konflikten vorzubeugen.

Das neue Merkblatt „Guter Pflanzenschutz im Kartoffelanbau“ ist online auf der UNIKA-Internetseite abrufbar. Dort stehen auch Merkblätter zu anderen speziellen Themen zum Download bereit.

Foto: Catkin/pixabay.com (Symbolbild)

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