Pestizid-Alternative: Mehr Geld für Arbeitskräfte?

Die Grünen-Politikerin Ska Keller fordert als Pestizid-Alternative Förderungen für den Einsatz von mehr Arbeitskräften.

Weniger Pestizide, wie den umstrittenen Wirkstoff Glyphosat, einzusetzen erfordert mehr manuelle Arbeit, zum Beispiel die oberflächliche Bodenbearbeitung. Daran setzt die grüne Europapolitikerin Ska Keller (Foto) mit einem Vorschlag an. Sie forderte im ARD-Mittagsmagazin, im Rahmen einer Neuausrichtung der europäischen Landwirtschaftspolitik mehr Geld für Arbeitskräfte in der Landwirtschaft. Sie sieht darin eine Pestizid-Alternative.

Arbeitskräfte als Pestizid-Alternative

Es müsse mehr über Alternativen zu Pestiziden nachgedacht werden, so die Politikerin. “Zum Teil brauchen wir auch mehr Arbeitskräfte, die helfen können.” Genau das sollte laut Keller als Alternative zu Pestiziden von der europäischen Landwirtschaftspolitik gefördert werden.

Mehr Wertschätzung für Landwirtschaft

Die Arbeit in der Landwirtschaft sei oft nicht attraktiv genug, betonte Keller. „Wir müssen dahin kommen, dass Landwirtschaft in der Politik mehr Wertschätzung erfährt.” Es solle nicht immer das Billigste gefördert werden. Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten, müssten von ihrem Job und ihren Erzeugnissen leben können, sagte die Grünen-Politikerin.

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