Ökolandbau hat zugenommen

Der Ökolandbau kann mehr Betriebe und eine größere Fläche verzeichnen.

Der ökologische Landbau ist in Deutschland 2015 weiter stabil gewachsen. Das geht aus den Jahresmeldungen der Länder hervor, wie das Bundeslandwirtschaftsministerium mitteilt. 24.736 Betriebe wirtschafteten 2015 ökologisch – 5,7 Prozent mehr als 2014 (23.398 Betriebe). Die entsprechend bewirtschaftete Fläche von 1.088.838 Hektar wuchs im Vergleich um 3,9 Prozent (2014: 1.047.633 ha).

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hob in einem Statement die Rentabilität hervor: „Auch der Markt wächst, 2015 erwirtschaftete der Biomarkt in Deutschland mehr als acht Milliarden Euro Umsatz, Tendenz stark steigend.“ Das zeige, dass Bio bei Verbrauchern immer beliebter werde, so der Bundesminister.

Schmidt bleibt der Linie treu: „Mein Ziel ist es, den Ökolandbau in Deutschland weiter voranzubringen.“ Auch aus diesem Grund habe er die Zukunftsstrategie Ökologischer Landbau initiiert, und deshalb setze er sich in Brüssel für eine zügige Revision der EU-Öko-Verordnung ein, mit der das Vertrauen der Verbraucher und der ökologischen Lebensmittelwirtschaft gestärkt werde. „Auf eines müssen sich die Käufer dabei verlassen können: Wo Bio draufsteht, muss Bio drin sein.“, mahnt der Bundesminister.

Der Anteil der Bio-Betriebe an der Gesamtzahl der landwirtschaftlichen Betriebe betrug im vergangenen Jahr 8,7 % (2014: 8,3 %), an der gesamten landwirtschaftlichen Fläche 6,5 % (2014: 6,3 %). Insgesamt waren 2015 im Bio-Sektor 38.259 Erzeuger, Verarbeiter, Importeure und Handelsunternehmen tätig.

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