Mikroplastik auch auf Äckern?

Mikroplastik landet offenbar nicht nur im Meer. Die FAO warnt vor Bodendegeneration. Ein Grund sind laut der Organisation elektronische Geräte, die auf Mülldeponien landen.

Nicht nur im Meer findet sich Plastikmüll in Form von Mikroplastik. Auch Äcker sind offenbar verunreinigt. Wie das Magazin Top Agrar unter Berufung auf Agra Europe schreibt, warnt die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) vor Bodendegeneration.

Mikroplastik landet in Lebensmitteln

Bereits ein Drittel seien laut FAO verunreinigt – Tendenz steigend. Die Verunreinigung der Umwelt stammt demnach aus Chemikalien, Plastik, elektronischem Abfall und verunreinigtem Wasser. Die Organisation sieht eine Gesundheitsgefährdung, weil sich der Müll letztendlich in Lebensmitteln niederschlägt. Das habe in letzter Konsequenz fatale Folgen für das Wohlergehen der Menschen und des Planeten als Ganzem, zitiert Top Agrar die FAO.

Elektronische Geräte nicht in den Hausmüll

Die UN-Organisation empfiehlt, die Bodenkontaminierung sowohl auf Staaten- und Industrie- als auch auf Konsumentenebene zu reduzieren. Laut FAO landet der Abfall aus Mülldeponien im Boden. Davon lasse sich aber bis zu 80 Prozent recyceln, schreibt das Magazin weiter. Da viel Plastik aus elektronischen Geräten stammt, empfiehlt die FAO, elektronische Geräte zu spenden, zu recyceln oder anderweitig zu entsorgen. Im Zuge des technologischen Fortschritts werde Elektroschrott zu einer schnell wachsenden Bedrohung, so die Organisation. Im Hausmüll haben Geräte nichts verloren. Insgesamt entstehen jährlich 50 Millionen Tonnen dieses Mülls.

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