Mehr Übergriffe durch Wölfe

Wölfe werden mehr und auch die Übergriffe nehmen zu. CDU und CSU fordern besseren Herdenschutz.

46 Wolfsrudel, 15 Paare und vier sesshafte Einzeltiere gibt es mittlerweile in Deutschland. Das entspricht 120 bis 130 erwachsenen Wölfen. Die meisten leben in Sachsen und Brandenburg. Der Bundestagsausschuss für Ernährung und Landwirtschaft hat im Dezember über den Bericht der Bundesregierung zum Herdenschutz in Bezug auf zunehmende Wolfsübergriffe auf Weidetiere beraten.

„Der Herdenschutz muss konsequent weiterentwickelt werden.“, so der agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz-Josef Holzenkamp. Die Sorgen der Nutztierhalter nehme die Fraktion sehr ernst. Er fordert die Verantwortlichen von Bund und Ländern auf, gemeinsam zu beraten, wie die zunehmende Wolfspopulation künftig auf einem stabilen, den Lebensraumbedingungen angepassten Niveau gehalten werden kann. Für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion habe der Schutz der landwirtschaftlichen Nutztiere höchste Priorität.

Holzenkamp fordert, dass verstärkt Ausnahmen vom strengen Schutz genehmigt werden, wenn Wölfe verhaltensauffällig werden und dadurch für Menschen eine Gefahr darstellen oder wenn sie wiederholt –  trotz angewandter Präventionsmaßnahmen – Nutztiere reißen.

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