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Mehr Geld fürs Weiderind

Dass der Verbraucher nicht immer weiß, was er auf dem Teller hat, ist bekannt. In die Schlagzeilen schaffen es aber nur die Fälle, bei denen der Verbraucher getäuscht wurde und eine minderwertige Qualität vorgesetzt bekam. Was aber, wenn der Verbraucher eine hervorragende Qualität bekommt und niemand weiß es?
Gibt es nicht? Zumindest beim Rindfleisch schon.

Das Forschungsinstitut für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere (FBN) berichtete kürzlich, dass eine artgerechte Haltung von Weiderindern auch dem Verbraucher zugute kommt. Denn das Fleisch vom Weiderind hat eine für die menschliche Ernährung günstigere Fettsäurenzusammensetzung im Vergleich zu seinem Artgenossen aus Stallhaltung.
Doch wissen Landwirte und Verbraucher um diese gesundheitlichen Vorteile? Und wie können Landwirte, die von diesen Forschungen wissen, den Verbraucher als Endkunden erreichen?
Denn ein Lebensmittel kann noch so toll schmecken und noch so gesund sein. Der Verbraucher wird nur bereit sein, einen höheren Preis zu zahlen, wenn er von diesen Vorteilen weiß.

Erzeuger müssen Fleischer überzeugen

Das in Braten und Steaks zerlegte Rind erreicht den Endkunden meist aus der Kühltruhe im Supermarkt oder über die Metzgertheke. Will der Landwirt für sein Weiderind einen höheren Preis erzielen, sollte er versuchen, die Metzger zu überzeugen, Weiderind als Premiumprodukt zu vermarkten. So könnten Landwirte und Metzgereien gemeinsam einen Aktionstag veranstalten. An so einem Tag erfährt der Verbraucher nicht nur, warum Weiderind gesünder ist. Er kann sich auch über Haltungsbedingungen und Rinderrassen informieren. Dazu können ihm Kostproben angeboten werden. Und selbstverständlich gibt es eine schicke Rezeptbroschüre, die Lust aufs Kochen und Genießen macht. Vielleicht lässt sich ja sogar in Zusammenarbeit mit der Gastronomie ein Koch-Event organisieren? Beim gemeinsamen Brutzeln und einem Glas Rotwein lassen sich die Fakten doch viel entspannter vermitteln. Offensichtlich ist es noch wenig bekannt, dass das Fleisch vom Weiderind aromatischer und dazu noch gesünder ist, als das Fleisch von Tieren aus Stallhaltung. Dabei kann es sich sowohl für den Landwirt, wie auch die Fleischerei lohnen, Weiderind zur Premiummarke zu erklären und den Kunden die Vorteile nahezubringen.

Welche Ideen haben Sie noch, den Absatz von hochwertigem Rindfleisch zu steigern und damit höhere Erträge zu erzielen?

Ein Gedanke zu „Mehr Geld fürs Weiderind

  • Peter Lustig

    Schwachsinn, aber dafür wenigsten schlecht interpretiert.

    Antwort

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