Landwirte präsentieren sich in emotionalem Film

Bayerische Kleinlandwirte sprechen in einem 90-Minuten-Streifen über sich, ihre Arbeit, Nöte und Hoffnungen.

Der Regisseur und Kameramann Erwin Mertl hat im Auftrag des Agrarbündnisses Berchtesgadener Land/Traunstein einen 90-minütigen Film mit dem Titel „Weiloisirgendwiazamhängd“ („Weil alles irgendwie zusammenhängt“) gedreht. Die Protagonisten: Bayerische Kleinlandwirte, die in dem Streifen ihre Betriebe, ihre Arbeit und sich selbst vorstellen, aber auch über ihre Sorgen, Nöte und Hoffnungen sprechen. Gestern, am 23. September, war Premiere in Anger bei Bad Reichenhall.

Hintergrund ist die Befürchtung vieler kleiner Landwirte, dass aufgrund der Entwicklungen am Agrarmarkt bald ihre Lebensgrundlage zerstört ist. Fokussiert wird die ökologische Landwirtschaft und deren Produktions- und Vertriebsmöglichkeiten. So kommen neben Landwirten auch Gärtner, Imker, Bäcker und Sprecher kritischer Organisationen, die Alternativen aufzeigen, zu Wort.

Dutzende Betriebe in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land besucht Moderator Georg „Schorsch“ Planthaler mit seinem knallgelben, almgängigen Traktor. Das Agrarbündnis will mit dem Film Anregungen weitergeben und die Öffentlichkeit wachrütteln. An Konsumenten und Produzenten sollen Denkansätze vermittelt werden, damit Famlilienbetriebe noch über Generationen erhalten bleiben.

Weiterführende Links:
Website zum Film
Agrarbündnis Berchtesgadener Land/Traunstein
Trailer

Ein Gedanke zu „Landwirte präsentieren sich in emotionalem Film

  • 09.01.17 um 23:18
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    Habe den Film heute Abend im Nuts gesehen, ein sehr aufschlussreicher Film über die Sorgen und Nöte der Landwirte. Es wird aber auch aufgezeigt wie es funktionieren kann, dass alle ( Verbraucher und Landwirt ) profitieren können. Jeder kann seinen Teil dazu beitragen und dafür sorgen, dass unsere Landschaft und Landwirtschaft so bestehen kann wie sie seit Jahrhunderten ist und bleibt, typisch bayerisch authentisch halt.
    Ich würde mir wünschen, dass dieser Film möglichst viele Menschen in unserer Region erreicht und auch jene wach rüttelt, die sich bis jetzt noch keine Gedanken darüber gemacht haben, wo unsere Lebensmittel herkommen und wie sie hergestellt wurden.

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