Landwirte gestalten Vielfalt

DBV veranstaltet Fachforum, um Landwirte als Naturschützer zu festigen.

Landwirten wird oft vorgeworfen, sie würden gegen den Naturschutz arbeiten. Das Gegenteil ist aber der Fall. Sie sorgen für den Erhalt der Kulturlandschaft. Was die Biodiversität beeinträchtigt, ist zum Beispiel der voranschreitende Flächenabbau. Auch Wölfe nehmen keine Rücksicht auf geschützte Vogelarten.

Um die Landwirtschaft in der Gesellschaft als Naturschützer zu festigen, veranstaltet der Deutsche Bauernverband (DBV) am 24. Oktober in Berlin das Fachforum „Naturschutzberatung mit Landwirten: Neue Wege – neue Medien“.

Im Fokus der Veranstaltung steht die erfolgreiche Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen in Zusammenarbeit mit Landwirtinnen und Landwirten. In der Einführung geht es um  „Landnutzung und Naturschutz – Konflikte & Lösungen“ und wird vom stellvertretenden Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Prof. Dr. Werner Wamhoff, durchgeführt. Danach werden verschiedene Beratungskonzepte vorgestellt, so auch die im Rahmen des Projektes zu entwickelnde und vom Berufsstand getragene Naturschutzberatung nach dem Prinzip „Von Bauern für Bauern“.

Anschließend präsentieren sich ausgewählte kooperative Naturschutzprojekte in der Landwirtschaft mit ihren unterschiedlichen Herangehensweisen, Erkenntnissen und Erfolgen. Ein „Marktplatz der Ideen“ bietet allen Teilnehmenden die Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion rund um die Fragen: Wie können Landwirtinnen und Landwirte gestärkt werden, aktiv die Artenvielfalt in Agrarlandschaften zu erhalten und zu fördern? Was erwarten sie von einer entsprechenden Beratung und inwieweit können neue Medien dafür eingesetzt werden?

Die Veranstaltung ist Bestandteil des Verbundprojektes „Lebendige Agrarlandschaften – Landwirte gestalten Vielfalt!“.

Interessierte können sich online auf der Internetseite www.lebendige-agrarlandschaften.de anmelden.

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