KTBL sucht weitere Milchviehställe für Emissionsmessungen

Für das Projektes EmiDaT werden wieder Ställe gesucht. Landwirte bekommen Aufwandsentschädigung.

Das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) sucht bundesweit Milchviehhalter, in deren Ställe die Emissionsdaten ermittelt werden können. Im Rahmen des Projektes EmiDaT sollen Umweltwirkungen der Nutztierhhaltung ermittelt werden. Gemessen werden Ammoniak, Methan, Staub und Geruch.

Anforderungen
Gesucht werden speziell freigelüftete Liegeboxenställe mit ungefähr 90 bis 200 Tierplätzen ohne Einstreu in den Laufbereichen. Das Stallgebäude sollte möglichst nicht älter als zehn Jahre und mit einer Querlüftung ausgestattet sein. Damit die Emissionsmessungen durchgeführt werden können, soll der Milchviehstall frei stehen. Ein wichtiges Kriterium für die Auswahl ist außerdem, dass sich keine anderen Emissionsquellen, etwa Güllebehälter oder ein Jungviehstall, oder Strömungsbarrieren wie Hecken oder ein Melkhaus im Bereich der in das Stallgebäude einströmenden Luft befinden.

Desweiteren ist das KTBL schwerpunktmäßig in Norddeutschland auf der Suche nach Ställen mit perforiertem Laufgang ohne Güllekeller sowie perforiertem Laufgang mit Güllekeller und planbefestigtem Laufgang mit Weidehaltung (mindestens 120 Tage mit mindestens 6 Stunden Weidedauer).

Die Untersuchungen sollen kommenden Sommer beginnen. In jedem Betrieb werden sechs Messungen innerhalb eines Jahres stattfinden. Eine Messung dauert einen bis drei Tage, mit den Auf- und Abbauzeiten etwa eine Woche. Der Betriebsinhaber bekommt eine Aufwandsentschädigung.

Alle Informationen zu dem Projekt können auf der Website des KTBL abgerufen werden.

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