Kompetenter Schulunterricht statt „Bauern-Bashing“

Die information.medien.agrar sucht auf der didacta 2017 den Dialog mit Lehrern.

Am 14. Februar startet in Stuttgart die didacta, die größte Messe für Bildung. Zielgruppe sind Lehrer und andere Fachbesucher aus dem Bildungsbereich. Der Verein information.medien.agrar (i.m.a.) nutzt die Gelegenheit mit einem eigenen Stand, die Messebesucher für das Thema „moderne Landwirtschaft“ zu sensibilisieren. Schüler sollen mit Fakten konfrontiert werden und nicht falsche Bilder vermittelt bekommen.

Lehrer fühlen sich oft alleingelassen

Der Hintergrund sei, so die i.m.a., dass sich auch Lehrer dem „Bauern-Bashing“ und der Dominanz von falschen Bildern in der Öffentlichkeit nicht entziehen können. Die Bildungsmesse didacta bietet den i.m.a-Experten erneut Gelegenheit zum Dialog mit den Lehrkräften. „Die Pädagogen fühlen sich häufig alleingelassen in ihrem Engagement für die Vermittlung landwirtschaftlichen Wissens.“, so die i.m.a. Denn verpflichtende Vorgaben, Themen der Landwirtschaft im Unterricht zu behandeln, sind in den Lehrplänen noch immer nicht ausreichend verankert, obwohl der Verein dies immer wieder fordert. So nutzen engagierte Pädagogen die didacta auch, um sich über neue Materialien zu informieren und sich bei den stark nachgefragten „Unterrichtsbausteinen“ zu bedienen.

Viele Pädagogen nutzen bereits faktengestützte Materialien

Mehr als 70.000 Lehrkräfte nutzen bereits die kostenlosen Lehr- und Lernmaterialien der i.m.a.. „Die Unterrichtsposter, Leitfäden und weiteren Angebote sind hochgeschätzt“, so der Verein. Denn sie informierten sachlich und neutral über alle landwirtschaftlichen Themen. Das Spektrum reiche von der Nutztierhaltung über den Ackerbau bis zu Themen, die in der Gesellschaft kontrovers diskutiert werden, wie zum Beispiel dem Einsatz von Antibiotika oder die Preisgestaltung von Lebensmitteln.

Die didacta 2017 dauert bis einschließlich 18. Februar.

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