Klöckner: „Ohne osteuropäische Saisonarbeitskräfte geht es nicht”

+++ Update 2. April, 16.30 Uhr: Julia Klöckner und Horst Seehofer einigen darauf, dass Saisonarbeitskräfte unter strengen Auflagen einreisen dürfen. Mehr dazu im aktuellen Artikel. +++
Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner sucht gemeinsam mit Innenminister Horst Seehofer nach Lösungen, ausländische Saisonarbeitskräfte doch wieder einreisen zu lassen.

Um die Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 einzudämmen, hatte das Bundesinnenministerium einen Einreisestopp für ausländische Saisonarbeitskräfte verhängt. Zahlreiche Menschen haben sich bereiterklärt, den Landwirten zu helfen, unter anderem über das Internetportal daslandhilft.de. Doch das sind zu wenige, wie Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner am Mittwoch im „ARD-Morgenmagazin” eingestand.

„Wir können Bauern nicht hängen lassen”

In der Sendung sagte Klöckner, dass es ohne Arbeitskräfte, die vorwiegend aus Osteuropa kommen, nicht gehe. Bis zu 300.000 Helfer sind notwendig, um die Ernten zu sichern. „Wir können die Bauern jetzt nicht hängen lassen”, so die Bundesministerin. 

Einreise von Saisonarbeitskräften: Klöckner mit Seehofer im Austausch

Wie Klöckner in dem Interview ankündigte, wolle sie sich mit Bundesinnenminister Horst Seehofer abstimmen. „Wir werden auf Saisonarbeitskräfte nicht verzichten können“, sagte sie laut dem Sender. „Ich bin mit dem Innenminister im Austausch, wie wir den Zielkonflikt zwischen Infektionsschutz und Erntesicherung hinbekommen.“

Ein Gedanke zu „Klöckner: „Ohne osteuropäische Saisonarbeitskräfte geht es nicht”

  • 30.08.20 um 20:08
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    Ich finde die Saisonarbeit sollte jedem erlaubt sein. Es geht dabei nicht immer ums Geld verdienen, sondern auch um neue Erfahrungen zu sammeln, neue Menschen und Kulturen kennenlernen oder eine andere Sprache lernen… Ich bin auf der Suche nach Gastro Jobs in Südtirol genau deswegen.

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