Klimaschutz: Bundesregierung hält an Zielen fest

Der Kabinettsauschuss Klimaschutz hat in seiner zweiten Sitzung die Ziele bekräftigt. In der Landwirtschaft sollen zehn Punkte umgesetzt werden.

Ende Mai hat sich der Kabinettsausschuss Klimaschutz zur zweiten Sitzung getroffen. Dabei haben die Mitglieder bekräftigt, dass Deutschland an den Klimazielen 2030 festhält. Das bedeutet Jahr für Jahr deutliche zusätzliche CO2-Reduktionen. Der 10-Punkte-Plan für die Landwirtschaft, den Bundesministerin Julia Klöckner im April vorgestellt hatte, wurde gefestigt.

Klimaschutz im Einklang mit Wohlstand und Wirtschaftlichkeit

Das Ziel der Bundesregierung ist, die Ziele im Einklang mit sozialer Sicherheit und wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen. Neben der Landwirtschaft soll die Treibhausgasemission insbesondere in den Sektoren Energiewirtschaft, Gebäude, Verkehr, Industrie und Abfallwirtschaft reduziert werden.

Die “Hausaufgaben” für die Land- und Forstwirtschaft

  1. Ausweitung der ökologisch bewirtschafteten Fläche
  2. Erhöhung der Energieeffizienz
  3. Erhalt und nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder und Holzverwendung
  4. Senkung der Stickstoffüberschüsse und -emissionen einschließlich Minderung der Ammoniakemissionen und gezielte Verminderung von Lachgasemissionen
  5. Energetische Nutzung von Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft und landwirtschaftlicher Reststoffe in Biogasanlagen
  6. Emissionsminderung in der Tierhaltung
  7. Vermeidung von Lebensmittelabfällen
  8. Humusaufbau im Ackerland
  9. Erhalt von Dauergrünland
  10. Schutz von Moorböden und Reduzierung der Torfverwendung in Kultursubstraten

Details zu den einzelnen Punkten können auf der Internetseite des Bundeslandwirtschaftsministerium abgerufen werden.

Im September will die Bundesregierung die Grundsatzentscheidung über die Gesetze und Maßnahmen treffen und bis Jahresende im Kabinett verabschieden.

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