Klimaschutz: Ausgleichszahlungen für Erstaufforstung

Um den Klimaschutz voranzutreiben, zahlt das sächsische Landwirtschafts- und Umweltministerium einen Ausgleich für Erstaufforstungen.

Der Wald ist wichtig für den Klimaschutz und im Kampf gegen den Klimawandel. Bäume filtern das für den Treibhauseffekt verantwortliche CO2. Vor diesem Hintergrund soll eine Ausgleichszahlung die Bereitschaft erhöhen, landwirtschaftliche Nutzflächen in Waldflächen umzuwandeln. Denn das geht selten ohne Einkommensverluste von Land- und Forstwirten einher.

Nicht nur für den Klimaschutz

Für rund 2.000 Hektar Waldfläche, die seit dem Jahr 1998 aufgeforstet wurden, werden Prämien in Höhe von insgesamt knapp einer Million Euro an 580 Zuwendungsempfänger ausgezahlt. Die Erstaufforstungen landwirtschaftlicher Flächen leisten nicht nur einen wichtigen Beitrag zur weiteren Erhöhung des Waldanteils in Sachsen. “Gleichermaßen vermindern Waldbestände die Bodenerosion und tragen zum Trink- und Hochwasserschutz bei”, erklärt ein Sprecher des Ministeriums.

Geld aus EU- und Landesmitteln

Finanziert werden die Erstaufforstungen nach den Richtlinien für die Förderung forstwirtschaftlicher Maßnahmen sowie zur Förderung der ökologischen Waldmehrung im Freistaat Sachsen. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) und des Freistaates.

Mehr Wald in Sachsen

Die Waldfläche in Sachsen beträgt laut Waldflächenstatistik insgesamt 523.693 Hektar (Stand 31.12.2017). Das entspricht 28,4 Prozent der Landesfläche. Die Waldflächenbilanz ergibt sich aus den Ab- und Zugängen bewaldeter Flächen. Für die vergangenen zehn Jahre ergibt sich ein leichter Zuwachs von rund 4.200 Hektar Waldfläche.

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