Höhere Renten für Landwirte

Die Renten werden zum 1. Juli erhöht, auch für Angehörige der „Grünen Branche”.

Ab 1. Juli werden die Renten erhöht. Das gilt auch für die sogenannte „Grüne Branche”. Dazu zählen neben der Land- und Forstwirtschaft zum Beispiel auch der Gartenbau. Für die Rentenbezieher der Landwirtschaftlichen Alterskasse und Berufsgenossen­schaft erhöhen sich die Renten um 3,45 Prozent (West) beziehungsweise 4,20 Prozent (Ost).

Regelaltersrente erhöht sich

Der in der Alterssicherung der Landwirte (AdL) zu berücksichtigende allgemeine Rentenwert wird angehoben. Im Westen wird er von 15,26 Euro auf 15,79 Euro und im Osten von 14,70 Euro auf 15,32 Euro erhöht. Die durchschnittliche monatliche Regelaltersrente in der AdL erhöht sich dadurch von aktuell 502,56 Euro auf 520,01 Euro.

Versicherte werden im Juni über Renten informiert

Der aktuelle Rentenwert (West) in der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) erhöht sich von 33,05 Euro auf 34,19 Euro. Dadurch ergibt sich in der GRV ein sogenanntes Sicherungsniveau vor Steuern von 48,21 Prozent. Damit wird das gesetzlich vorgegebene Mindestsicherungsniveau von 48 Prozent eingehalten. Der aktuelle Rentenwert (Ost) in der GRV steigt auf 97,2 Prozent des aktuellen Rentenwerts West und beträgt 33,23 Euro (bisher 31,89 Euro).

Alle Rentenbezieher werden im Juni durch die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) schriftlich über die jeweilige Höhe ihrer Rentenanpassung informiert.

Foto: RitaE/pixabay.com (Symbolbild)

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