Haltungskennzeichnung: Das beinhaltet das geplante Gesetz

Das Gesetz zu einer verpflichtenden Haltungskennzeichnung ist Teil des Gesamtvorhabens der Bundesregierung für eine zukunftsfeste Landwirtschaft. Nun liegen die Eckpunkte vor.

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir hat die Eckpunkte des geplanten Tierhaltungkennzeichnungsgesetzes vorgestellt. Dieses soll die rechtliche Verpflichtung zur Haltungskennzeichnung von Lebensmitteln tierischer Herkunft mit der Haltungsform der Tiere schaffen. Es regelt zudem die damit in Zusammenhang stehenden Pflichten der Marktteilnehmer auf den verschiedenen Ebenen, aber auch der Landwirte und Vermarkter. 

Haltungskennzeichnung Teil eines Gesamtvorhabens

Das Tierhaltungskennzeichnungsgesetz ist Teil des Gesamtvorhabens zukunftsfeste Tierhaltung. Dieses umfasst vier zentrale Bausteine. Dabei handelt es sich um eine verbindliche Tierhaltungskennzeichnung, ein Förderkonzept für den Umbau der Ställe inklusive einer langfristigen Perspektive für die Betriebe, bessere Regelungen im Tierschutzrecht und Anpassungen im Bau- und Genehmigungsrecht.

Erleichterung von Kaufentscheidung

Umfragen zeigen, dass viele Verbraucher bewusster einkaufen möchten. Sie wollen wissen, wie die Tiere gelebt haben, deren Fleisch sie an der Ladentheke kaufen. Mit der Haltungskennzeichnung können die Konsumenten klar erkennen, wie ein Tier gehalten wurde, und diese Information bei ihren Kaufentscheidungen berücksichtigen. 

Die Kennzeichnung der Haltung soll mit den Schweinen beginnen. Die Eckpunkte des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes finden Sie auf der Internetseite des Bundeslandwirtschaftsministeriums.

Foto: FML (Symbolbild)

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