GAP-Strategieplan: Landwirten fehlt Planungssicherheit

Der Deutsche Bauernverband fordert eine zügige Annahme des GAP-Strategieplans, damit Landwirte endlich Planungssicherheit haben.

Landwirte brauchen zeitnah Gewissheit und Planungssicherheit über die GAP-Regeln ab 2023. Das mahnt der Deutsche Bauernverband (DBV) an. Eine möglichst zügige Annahme des GAP-Strategieplans sei zwingend. Gleichzeitig fordert der DBV mehr Praktikabilität und Zielorientierung im GAP-Strategieplan anstatt weiterer Verschärfungen.

Für mehr Planungssicherheit: DBV aktualisiert Positionspapier

In einem aktuellen Positionspapier erneuert der DBV daher die Anliegen des Berufsstandes mit dem Schwerpunkt auf:

  • wirtschaftlich attraktive Eco Schemes,
  • eine machbare Konditionalität mit Augenmaß,
  • Versorgungssicherung in den nächsten Erntejahren
  • Vereinfachungen und Erleichterungen für die Landwirte
Blick auf Sonder-Agrarministerkonferenz

Der Bauernverband stellt seine Forderungen mit Blick auf die Sonder-Agrarministerkonferenz von Bund und Ländern Anfang Juli. Er erwartet, dass Deutschland bei der Wiedereinreichung des Strategieplans bei der EU-Kommission die Anliegen landwirtschaftlicher Betriebe auf dem Weg zu einer praktikablen und wirtschaftlich tragfähigen „Grünen Architektur“ berücksichtigt. Die stabile Versorgung mit Nahrungsmitteln dürfe nicht außer Augen gelassen werden.

Foto: Matthias Böckel/pixabay.com (Symbolbild)

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