Forschungsergebnisse bestätigen: Agrarumweltmaßnahmen zeigen Wirkung

Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft hat die Wirkung von Agrarumweltmaßnahmen auf die Biodiversität untersucht.

Neueste Forschungsergebnisse der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) belegen: Die umweltschonenden und nachhaltigen Agrarumweltmaßnahmen helfen, die Biodiversität wirksam zu verbessern.

Agrarumweltmaßnahmen helfen Insekten und verbessern Erosionsschutz

Die aktuellen Ergebnisse zeigen laut der bayerischen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber, dass auch in ackerbaulich geprägten Gebieten mit gezielten Agrarumweltmaßnahmen viel erreicht wird. Gewässerrandstreifen helfen dort nicht nur, den Erosions- und Gewässerschutz bei Starkregen zu verbessern. Sie erhöhen nachweislich auch die Biomasse und die Artenvielfalt bei Insekten. Im Grünland belegen die Versuche neben einer Zunahme der Pflanzenarten auch einen klaren Anstieg der Insektenarten und der Biomasse.

Steigerung der Artenvielfalt

Konkret konnte an Gewässerrandstreifen im Durchschnitt eine 40 Prozent höhere Insektenbiomasse und eine um 16 Prozent höhere Artenvielfalt festgestellt werden. Die Artenvielfalt der Schmetterlinge stieg sogar um 45 Prozent. Auf Grünlandflächen mit Umweltmaßnahmen tummeln sich um 17 Prozent mehr Insektenarten als auf Flächen ohne diese.

„Diese erfreulichen Entwicklungen bestätigen, dass wir mit unserem Angebot auf dem richtigen Weg sind und die Landwirtinnen und Landwirte einen entscheidenden Beitrag zum Erhalt- und zur Steigerung der Biodiversität leisten“, so Ministerin Kaniber.

Foto: LfL Bayern

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