EU ergänzt Richtlinie gegen Einschleppung von Schädlingen

Krisenpläne und verstärkte Importkontrollen sollen Schädlinge fern halten. Bundesminister Schmidt warnt aber vor Handelsbeschränkungen.

Eine neue EU-Verordnung ergänzt die existierende Richtlinie über Maßnahmen gegen die Einschleppung und Ausbreitung von Pflanzenschädlingen. Wichtige neue Elemente sind dabei unter anderem Monitorings, Notfall- und Krisenpläne, auf neue Risiken besser ausgerichtete Importkontrollen in den Mitgliedstaaten und verbesserte Rückverfolgung.

„Die neue Verordnung ist eine gute Basis, um bei Risiken und Auftreten von neuen oder gefährlichen Schadorganismen der Pflanzen rascher und effizienter als bisher zu handeln.“, sagte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt. Vorsorge sei besser als Nachsorge. Die Verordnung sei ein wesentlicher Meilenstein, um die Vorsorge zu verbessern.

Schädlinge durch globalen Handel und Klimawandel

Die Vorsorge sei für die Nachhaltigkeit unserer heimischen Erzeugung aber auch für den Erhalt unserer Kulturlandschaft dringend erforderlich, denn der stark ansteigende globale Handel und die Folgen des Klimawandels begünstigten die Einschleppung von neuen Schädlingen, so Schmidt.

Der Bundesminister betont, dass der Rechtsrahmen zwar mit praktikablen Regelungen zum Schutz der Pflanzen auszufüllen sei, aber gleichzeitig den Handelsanliegen angemessen Rechnung zu tragen sei.

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