Ernährungsreport: Das isst die deutsche Bevölkerung

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat im Ernährungsreport die aktuellen Essgewohnheiten der Deutschen veröffentlicht. Auch die Corona-Pandemie spielt eine Rolle.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) hat den Ernährungsreport 2021 vorgestellt. Die Daten basieren auf einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitut forsa und spiegeln die aktuellen Ess- und Einkaufsgewohnheiten der Deutschen wieder. „Essen ist lebenswichtig, es beschäftigt uns jeden Tag – auch, weil es um unsere Gesundheit geht. Dabei wird den Bürgerinnen und Bürgern wichtiger, wo ihre Lebensmittel herkommen und welche Auswirkungen ihr Konsum hat”, bewertet Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner die Ergebnisse. In der Coronakrise haben viele Menschen auch das Kochen für sich entdeckt. Die Anzahl der “Heimköche” ist von 2020 auf 2021 von 39 auf 52 Prozent der Befragten gestiegen.

Lebensmittel aus der Region sind gefragt

Regionale Herkunft spielt mit 82 Prozent weiter eine wichtige Rolle bei der Auswahl der Lebensmittel. Bei frischem Obst, Gemüse und Eiern ist den Menschen die Herkunft am wichtigsten. Danach folgen Fleisch, Wurstwaren und Milchprodukte. 

Ernährungsreport zeigt Anzahl von Veganern und Fleischessern

Sich vegan oder vegetarisch zu ernähren liegt im Trend. Ein eindeutiger Großteil der Befragten greift aber immer noch zu Fleischprodukten. Lediglich 10 Prozent bezeichnen sich als Vegetarier, 2 Prozent als Veganer. Das bedeutet: 88 Prozent der Befragten verzichten nicht auf Fleisch. Die, die Fleisch essen, sprechen sich aber eindeutig für mehr Tierwohl aus.  Für 86 Prozent der Befragten wäre ein staatliches, unabhängiges Tierwohlkennzeichen wichtig oder sehr wichtig.

Den gesamten Ernährungsreport 2021 findet man auf der Internetseite des BMEL.

FotoshopTofs/pixabay.com (Symbolbild)

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