Ein Jahr voller bemerkenswerter und kurioser Geschäftsfälle

Seit einem Jahr bietet gruuna die Gelegenheit, landwirtschaftliche Produkte online zu handeln. Zahlreiche Geschäfte wurden in dieser Zeit abgeschlossen und manche davon waren so bemerkenswert, dass wir sie unseren Bloglesern nicht vorenthalten wollen. Aus diesem Grund haben wir in unseren Archiven nachgeschaut und die ein oder andere Anekdote aufgeschrieben. Aber lesen Sie selbst:

 50.000 Euro und viel Arbeit gespart

Das gewünschte Produkt zum günstigen Preis bekommen und dabei noch jede Menge Arbeit sparen. Auch so kann es gehen. Ein gruuna-Nutzer hatte selbst 1.000 Tonnen Futterweizen für 210 €/t verkauft. Bei einem weiteren Handel erwarb er im Anschluss dieselbe Menge Weizenschrot für 160 €/t. Mit wenigen Klicks hatte unser Kunde sich nicht nur das Schroten gespart, sondern verbuchte zusätzlich noch einen Gewinn von 50.000 Euro. Fazit: Clever gemacht.

 Sich finden lassen und dabei profitieren

Wer ein bestimmtes Produkt sucht, hat auf gruuna die Möglichkeit eine Ausschreibung einzustellen. Dabei kann der Nutzer angeben, was er in welcher Qualität und zu welchem Preis haben möchte. Findet sich ein Lieferant, dem das Gesuch zusagt, kann er das Geschäft annehmen. In dem hier beschriebenen Fall war unser Kunde auf der Suche nach Dünger. 100 Tonnen sollten es sein. Der aktuelle Marktpreis lag zu diesem Zeitpunkt bei 28,50 €/t. Auf gruuna lässt sich dieser Wert oft unterbieten. So auch hier. Auf unserer Online-Plattform fand sich ein Anbieter, der die gewünschte Menge zum Preis von 27 €/t lieferte. Fazit: Wer suchet, der findet und spart.

 Foto machen und einfach mal testen

Was neu ist, muss man erst einmal ausprobieren, um es noch besser zu verstehen. So geht es vielen Kunden auch mit unserem Landwirtschaftsmarkt im Internet. Bevor sie zahlreiche Waren online kaufen oder verkaufen, starten sie ihre Erfahrungen oftmals mit einem ersten vorsichtigen Handel. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, nutzt auf unserer Plattform die Möglichkeit des Festpreisverkaufs. Das funktioniert ganz einfach. Der Kunde definiert, welche Ware er in welcher Menge und zu welchem Preis verkaufen möchte. Danach wartet er ab, bis ein Käufer in das Geschäft einwilligt.

Mit 250 Dezitonnen Gerste begannen so die gruuna-Aktivitäten eines unserer Kunden. Der Preis sollte 21 €/dt betragen. Kurios dabei: Die Gerste befand sich bereits verladen auf einem Lkw. Unser Neu-Nutzer fotografierte die gesamte Szenerie und bot sein Produkt zum Verkauf an. Ob es an dem außergewöhnlichen Foto lag, ist nicht überliefert, zumindest dauerte es nicht lange, bis sich ein Käufer fand und die Ware für insgesamt 5.250 Euro den Besitzer wechselte. Fazit: Probieren geht über studieren.

Erst den Schaden und dann Glück gehabt

Der selbstfahrende Futtermischwagen eines Landwirtes war abgebrannt. Nach erfolgter Schadensmeldung bei der Versicherung fragte unser Nutzer seinen bisherigen Händler nach einem Angebot für ein Neugerät. 163.000 Euro sollte dieses kosten. Das geht bestimmt günstiger, dachte sich daraufhin unser Kunde und platzierte in unserem Landwirtschaftsmarkt im Internet eine Ausschreibung. Ein Händler bestätigte das Gesuch und verkaufte den neuen Futtermischwagen für 150.000 Euro. Fazit: Ein Glücksfall trotz Schaden.

 Der Ölpreis geht nicht nur nach oben

Der Ölpreis bewegt sich meistens nur in eine Richtung – nach oben. Dass es auch anders geht, beweist folgendes Beispiel. 500 Liter Motorenöl benötigte unser Kunde für den Betrieb seines Blockheizkraftwerkes. Von seinem bisherigen Händler lag zu diesem Zeitpunkt eine schriftliche Offerte in Höhe von 850 Euro vor. Mit einer entsprechenden Ausschreibung auf gruuna fand der Landwirt zwei Händler die die gewünschte Menge für einen Einkaufspreis von 795 Euro verkaufen wollten. Fazit: Ein günstiges Angebot kommt selten allein.

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