Der Höhenflug der Sojabohne

Wer kennt sie nicht, als Tierfutter in der Agrarwirtschaft und im Lebensmittelbereich wird sie unter anderem als Öl sowie Brat- und Backfett benutzt. Gemeint ist die Sojabohne. Die kleinen Wunderbohnen werden weltweit auf einer Fläche von über 80 Millionen Hektar und einem Ertrag von jährlich 190 Mio. Tonnen angebaut. Zum Vergleich: Die Gesamtfläche der Bundesrepublik beträgt etwa 35,7 Millionen Hektar. Doch das ist längst nicht alles, denn der Bedarf von Sojabohnen steigt und steigt. Allein in Brasilien haben sich im letzten Jahrzehnt die Flächen sogar verdoppelt. Durchaus zum Nachteil des Regenwaldes, da dieser mehr und mehr gerodet wird, um mehr Platz für den Anbau von Sojabohnen zu schaffen.

Dennoch, gekauft wird die Sojabohne, und das bei steigenden Preisen. Bereits 2007 und 2008 hatte der Sojabohnenpreis ein Rekordhoch erzielt. Einige erinnern sich sicherlich noch an das Rekordhoch vom Juli 2008, denn da lag der Preis bei stolzen 16,58 Dollar je Scheffel. Zurzeit steht der Preis bei 14,96 Dollar (11,30 Euro). Die Gründe für die hohen Preise der Sojabohne liegen am Einbruch der weltweiten Produktion, Prognosen sprechen von Abnahmen um die elf Prozent. Obwohl Anbauflächen weltweit vergrößert werden, ist der Bedarf nicht so einfach zu decken. Durch Dürren und Ernterückgänge in Lateinamerika und steigenden chinesischen Importen wächst die Nachfrage nach Soja weltweit. Leider kann auch gruuna den Grundpreis nicht verändern – zumindest noch nicht. Dennoch, beim Handel von Sojaschrot als Tiernahrung existieren wieder Preisschwankungen. Somit lohnt es sich, Sojaschrot auf gruuna ein- und zu verkaufen, um durch die Vielzahl der gruuna-Nutzer den besten Preis zu erzielen.

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