Bundesinformationszentrum Landwirtschaft nimmt Betrieb auf

Offizielles Informationszentrum soll Landwirtschaft zurück in die Mitte der Gesellschaft führen.

Vergangene Woche gab Bundeslanwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) in Bonn den offiziellen Startschuss für das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL). Einerseits sollen Landwirte für die Praxis mit Wissenswertem aus der Forschung versorgt und andererseits Verbrauchern Fragen zur Landwirtschaft verständlich erklärt werden. Um die Agrarkommunikation noch stärker zu machen, wurde in dem neuen Zentrum die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) mit dem bisherigen aid Infodienst zusammengeführt.

Verständnis bei Verbrauchern stärken

Schmidt bei der Eröffnung: „Mein Ziel ist es, die Landwirtschaft wieder zurück in die Mitte der Gesellschaft zu führen. Das Wissen und Verständnis über die Arbeitsweise der Landwirtschaft muss in weiten Teilen der Gesellschaft neu verankert werden. Deshalb werden wir uns in Zukunft stärker an die interessierte Öffentlichkeit wenden und beispielsweise über Angebote für Schulen Landwirtschaft besser erklärbar machen.“ Mit dem BZL wird die Agrarkommunikation moderner und schlagkräftiger werden.

Themenvielfalt, Schwerpunkte und harte Fakten

Das BZL bedient auch Themen aus Forst und Fischerei, informiert zu Gartenbau und Wein, sowie Imkerei und Sonderkulturen. Im Jahr 2017 wird dem Thema „Tierwohl“ besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die Kommunikation übernimmt die Landwirtschaftsredaktion des bisherigen aid Infodienstes. In das BZL-Datenzentrum werden Statistiken der BLE fließen. Ein wichtiger Teil ist auch der Blick auf internationale Märkte.„Die Wirtschaftsbeteiligten brauchen neutrale und fundierte Zahlen als Entscheidungsgrundlage“, sagte BZL-Leiter Dr. Matthias Nickel bei der Eröffnung.

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