Bioökonomie: Umfassende Datenbank kann kostenlos genutzt werden

Bioökonomie ist eine Chance für viele Bereiche. Eine umfassende kostenlose Datenbank soll Akteure bei ihrer Arbeit unterstützen.

Bioökonomie ist das Bestreben, Wissen über biologische Systeme zu nutzen, um nachhaltig zu wirtschaften. Auf diesen Gedanken baut eine neues Informationsportal für Mitteldeutschland und das Lausitzer Revier auf. Gerade diese Regionen bieten große Chancen, den Sprung von begonnenem Strukturwandel hin zu leistungsfähigen, bioökonomischen Wirtschaftssystemen zu schaffen. Land- und Forstwirtschaft sind gut ausgeprägt und eine Vielzahl an Industrieakteuren stellt ein breites Spektrum an biobasierten Erzeugnissen bereit. Der Bioökonomieatlas mit detaillierten Informationen und kostenlosen Daten wird vom Deutschen Biomasseforschungszentrum (DBFZ) zur Verfügung gestellt.

Von Biomasse bis Infrastruktur

Die Daten bilden die Basis bei Entscheidungs- und Strategieprozessen in Wirtschaft, Verwaltung, Politik, Gesellschaft oder Forschungseinrichtungen. Neben Daten zu Biomasse stehen auch Informationen zu den Bereichen „Raum und Bevölkerung“, „Kohle und Strukturwandel“, „Wirtschaft“, „Arbeitsmarkt“ sowie „Verkehr und Infrastruktur” zur Verfügung. Somit werden nahezu alle Bereiche der Bioökonomie abgedeckt. Die Daten sind leicht verständlich visualisiert, sortierbar und stehen zum kostenfreien Download zur Verfügung. Nutzer sind eingeladen, sich aktiv an der Weiterentwicklung der Datenbank zu beteiligen.

Bioökonomie als Ausweg aus der Kohle

Der Atlas ist erstes Ergebnis des Projekts „Modellregionen der Bioökonomie im Mitteldeutschen Revier und im Lausitzer Revier (MoreBio)“. Intensiv werden dabei die zwei ostdeutschen Kohlereviere in dem vom Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) in Auftrag gegebenen Vorhaben untersucht. Die erste Phase des Projekts wird aus Mitteln des Sofortprogramms der Bundesregierung für die vom Kohleausstieg betroffenen Regionen bis Ende des Jahres finanziert.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des DBFZ.

Foto: pixabay.com (Symbolbild)

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