Bio-Landwirtschaft: Diskussion zeigt Perspektiven auf

In Schleswig-Holstein diskutierte die Branche über die Bio-Landwirtschaft und deren Zukunft. Landwirtschaftsminister Albrecht hat genaue Vorstellungen von biologischer Produktion.

Auf einer Ökolandbau-Tagung in Schleswig-Holstein haben sich Ende Februar Vertreter der Bio-Landwirtschaft zusammen mit Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht (Bündnis 90/Die Grünen) Gedanken über die Zukunft des Öko-Landbaus gemacht. Das Landwirtschaftsministerium zog ein Fazit und berichtet von eindeutigen Trends: Samenfeste Sorten und frei verfügbares und frei vermehrbares Saatgut schaffe Perpektiven. Auch durch Mehrnutzungsrassen bei Rindern und Geflügel könnten sich Bio-Landwirte von konventionellen Betrieben abheben.

Bio-Landwirtschaft ist nicht nur Umwelt- und Tierschutz

Minister Albrecht sieht die Aufgaben der ökologischen Landwirtschaft nicht nur in der umwelt- und tiergerechten Lebensmittelerzeugung: Auch die Idee der Gemeinnützigkeit wichtiger Ressourcen wie beispielsweise Saatgut sei für alle landwirtschaftlichen und gärtnerischen Betriebe bedeutsam.

Kritik an Monopolisierung

„Wir erleben eine fortschreitende Monopolisierung des weltweiten Saatgutmarktes”, gab Albrecht zu bedenken. Es sei daher wichtig, dass Züchterinnen und Züchter auch in Zukunft freien Zugang zu Sorten haben, um diese weiter züchten und vermarkten zu können.

Der schleswig-holsteinische Landwirtschaftsminister hat sich im Januar in Berlin erneut für ein Verbot von Patenten auf Pflanzen und Tieren ausgesprochen.

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