Agrarpolitik: Deutschland und USA nähern sich wieder an

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat sich mit dem neuen US-Landwirtschaftsminister Tom Vilsack per Videokonferenz über Schnittpunkte in der Agrarpolitik ausgetauscht.

Im Mittelpunkt des Gespräches zwischen Bundesministerin Klöckner und dem neuen US-Agrarminister Tom Vilsack standen gemeinsame Ziele und eine engere Zusammenarbeit in der Agrarpolitik.

Gemeinsame Agrarwirtschaft und Agrarpolitik stärken

Die Minister bekräftigten, die transatlantische Beziehung in der Land- und Ernährungswirtschaft wieder intensivieren zu wollen. Beide begrüßten die Einigung zwischen der EU-Kommission und der US-Regierung, die wechselseitig verhängten Strafzölle für vier Monate auszusetzen. Sowohl in Deutschland als auch in den USA hatten diese zu wirtschaftlichen Einbußen geführt.

USA wieder im Klimaabkommen

Die beiden Agrarminister verständigten sich darauf, ihre Zusammenarbeit beim Umwelt- und Klimaschutz in der Landwirtschaft zu verstärken. Sie einigten sich darauf, dass hier gerade die Präzisionslandwirtschaft große Potenziale biete. Als wichtigen Schritt hob Klöckner die Rückkehr der USA zum Pariser Klimaabkommen hervor. Landwirtschaft könne einen positiven Beitrag zum Klimaschutz auf Basis von Forschung und Technologie leisten. Durch gemeinsame Forschung soll auch der Hunger in vielen Regionen der Welt bekämpft werden. Gesunde Ernährung war ebenfalls ein zentrales Thema in der Konferenz.

Dem Gespräch soll schon bald ein persönliches Treffen folgen: Bundesministerin Klöckner kündigte an, Ende Juni zu politischen Gesprächen nach Washington zu reisen – wenn die Pandemielage in beiden Ländern eine solche Reise zulasse.

Foto: pixabay.com (Symbolbild)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.