Adieu Agenda 21

Rio de Janeiro – bekannt für schöne Frauen, Strandfußball und natürlich den besten Karneval weltweit. Dass Rio de Janeiro und Brasilien auch noch andere Seiten hat, zeigt sich vom 20. bis 22. Juni. An diesen Tagen findet die UN-Umwelt- und Nachhaltigkeitskonferenz Rio plus 20 statt.

Circa 100 Staats- und Regierungschefs und insgesamt 50.000 Teilnehmer werden dieser Tage über bisherige Erfolge, Misserfolge und Entwicklungen für die Umwelt und ihrer Nachhaltigkeit diskutieren. Hauptziel ist es, die bisherige Agenda 21 abzulösen, indem eine neue Richtung für eine wirkliche und nachhaltige Wirtschaftsweise in allen Ländern eingeschlagen wird.
Dies soll erreicht werden, indem für interessierte Länder eine kompetente Beratung und Unterstützung zu ihren dringendsten Umweltproblem sichergestellt wird. Auch aus diesem Grund fordert die EU, dass sich die Vereinten Nationen und internationalen Finanzinstitutionen verpflichten, jeder teilnehmenden Regierung Unterstützung für den Übergang zu einer umwelt- und sozialverträglichen Wirtschaftsweise zukommen zu lassen. Die Besonderheit, dass auch der Privatsektor in diese Vorhaben eingebunden werden soll, weist bereits jetzt auf mögliche Gesetzesänderungen besonders in der Landwirtschaft hin.

Diese Vorraussicht teilt auch der DBV und äußerte in einer Erklärung: ”Für die Landwirtschaft besteht die zentrale Herausforderung der Nachhaltigkeit weltweit in einer sicheren und finanzierbaren Lebensmittelversorgung durch eine wirtschaftlich tragfähige Landwirtschaft, in der Gewährleistung einer hohen Produktqualität bei gleichzeitiger Reduzierung von Umweltauswirkungen.“

Doch welche Auswirkung letztendlich eintrifft und ob die Landwirtschaft mehr politisches Interesse erhält und mit Investitionen gefördert wird oder ob neue Gesetze und Vorschriften im Sinne der Umwelt entstehen zeigt sich erst in den nächsten Wochen. Seien sie gespannt.

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