Acker oder Gewerbegebiet?

Auf der einen Seite werden immer mehr landwirtschaftliche Nutzflächen für Bauprojekte zerstört. Vorhaben, die viel Platz benötigen, ersetzen immer häufiger die deutschen Äcker. Die Bauherren kaufen den Landwirten ihre Grundstücke ab, um diese mit Einkaufszentren oder ganzen Gewerbegebieten zu bebauen. Bundesweit verschwinden pro Tag 100 Hektar an landwirtschaftlicher Nutzfläche zugunsten von Baumaßnahmen.

Auf der anderen Seite existieren in den deutschen Innenstädten zahlreiche leerstehende Gebäude. Für diese findet sich kein Mieter oder Käufer. Der Grund: Eine Instandsetzung oder Sanierung ist mit hohen Kosten verbunden.

In der Konsequenz zieht es also immer mehr Gewerbebauten aufs Land. Dass das rapide Schrumpfen der Nutzflächen zu einer Schwächung der gesamten deutschen Landwirtschaft führt, wird dabei nicht bedacht. Wo soll das noch hinführen? Kann und sollte die Politik an dieser Stelle eingreifen?

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