3D-Druck auf dem Acker

Future Farming: Landmaschinen bestellen Ersatzteile automatisch, bevor sie kaputt gehen. Ein Austausch erfolgt innerhalb weniger Stunden.

Parallel zur „Landwirtschaft 4.0“-Strategie, die etwa satellitengesteuerte Maschinen – Stichwort „Precision Farming“ – beinhaltet, verfolgen Vordenker das sogenannte „Future Farming“. Hier denken internationale Entwickler schon einen oder sogar mehrere Schritte weiter und forschen, wie man Arbeitsabläufe noch effizienter gestalten könnte.

Natürlich werden „Landwirtschaft 4.0“ und „Future Farming“ auch auf der kommenden Agritechnica in Hannover viel Raum einnehmen. Während des gesamten Messezeitraums vom 10. bis 14. November (Exklusivtage bereits am 8. und 9. November) zeigen im Rahmen des Fachprogramms „Systems & Components“ Unternehmen und Entwickler alles rund um die Zukunft der Landtechnik.

Wie in der „Industrie 4.0“ ist auch im Agrarwesen 3D-Druck ein großes Thema. Speziell in der Instandhaltung könnte er in naher bis mittlerer Zukunft tagtäglich zum Einsatz kommen. So soll es möglich werden, dass Landmaschinen ihre Teile fortlaufend selbst überprüfen und bei Abweichungen oder drohendem Ausfall automatisch Daten an eine Datenbank (Cloud) senden, auf welche eine Servicestation oder ein Händler in der Nähe ebenfalls Zugriff hat. Dort wird das betroffene Ersatzteil mit einem zertifizierten 3D-Drucker innerhalb weniger Stunden produziert, geliefert und direkt auf dem Acker eingebaut, noch bevor das alte endgültig den Geist aufgibt. So sollen Stehzeiten von zwei bis drei Tagen, wie sie bei einem herkömmlichen Bestellvorgang schonmal vorkommen können, vermieden werden. Gleichzeitig überprüft der Hersteller die in der Cloud gespeicherten Daten ständig und kann so im Rahmen des Qualitätsmanagements Fehler beheben und die Produkte verbessern.

Alle Informationen zum Fachprogramm:
www.systemsandcomponents.com

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